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Bildende Künstler der Ammerseeregion

Auswahl der bekanntesten Vertreter von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart, ein kleiner Abriss.

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Kunsttradition Ammersee

Die landschaftliche Schönheit der Ammerseeregion zieht seit mehr als 150 Jahren Künstler, Musiker und Literaten an. Von Rudolf Hirth du Frênes, der sich 1873 in Dießen niederließ und dessen Mentor Wilhelm Leibl, der einige Zeit in Schondorf verbrachte, über die Malern der Künstlervereinigung Scholle bis zu dem bedeutenden Karikaturisten Thomas Theodor Heine oder treuen Sommerfrischlern wie Christian Landenberger, der seinen in Dießen lebenden Malerfreund Hans Schilcher alljährlich besuchte, schwirrt die Geschichte der Ammerseeregion von Namen bekannter Künstler, die hier Heimat und Inspiration fanden.
Bauhausschüler wie Erich und Hilde Kloidt oder der international bekannte Maler Fritz Winter, der 1935 nach Dießen übersiedelte, prägten das kulturelle Leben der Region. Von ihrem Engagement profitierten auch nachkommende Künstler, beispielsweise Helmut Zimmermann, zu dessen erklärten Förderern Fritz Winter zählte. Die programmatische „Freie Kunstkompanie“, die von Bertl Graf und Heinz Rose initiiert worden war, belegt wie auch die Gründungen der vielen kunstfördernden Vereine entlang des Ammerseeufers, die Virtualität der hiesigen Kunstszene.
Heute wird der besondere Stellenwert der Kunst in der Region durch hier lebenden, zeitgenössischen Künstler weitergetragen. (Text Nue Ammann)

Die abgebildeten Arbeiten dienen nicht dem Verkauf, sondern der Dokumentation.
Es handelt sich hier nur um eine Auswahl aus der Ammerseeregion (Dießen weiter unten),
die Seite wurde von der Malerin und Vorsitzenden des Vereins Annunciata Foresti initiiert und wird stets fortgeführt :

"Im Atelier - Kunsträume am Ammersee und im Lechrain"
(Bauer-Verlag ISBN 978-3-95551-108-1)

Wo und wie entsteht die Kunst eines Bernd Zimmers oder von Gabriele Pillon? In welchem Umfeld lassen sich Andreas Kloker oder Annunciata Foresti inspirieren? Wo entfaltet sich die Originalität von Stefan Wehmeier, Ernst Heckelmann oder Katharina Ranftl? Am Ammersee und im Lechrain ist die Kunst zu Hause. Da gibt es Ateliers in alten Tennen und Scheunen, in ehemaligen Schulhäusern oder in einem früheren Stellwerk am Rande einer Bahnlinie. 25 zeitgenössische Künstler öffneten die Türen zu ihren Wirkungsstätten und gewährten ganz intime Einblicke in ihre privaten Arbeitsräume. Die Journalistin und Fotografin Maren Martell hat ein Jahr lang diese Ateliers porträtiert.

Dießen als Künstlerort

Dießen zog in seiner Vergangenheit viele Künstler, auch Maler, in seinen Bann, die hier arbeiteten und arbeiten.

Lech - Isar - Land

Anton Heinz Heindl schrieb als Heimatforscher einen aufwendigen Beitrag, der in der Zeitschrift Lech-Isar-Land in der Jahresausgabe 1964 erschien:

„ Das Westufer des Ammersees, ein zweites Worpswede.“ Ein Beitrag zur Geschichte einer oberbayer. Künstlerkolonie:

Die Literaten, Schriftsteller, Architekten, Regisseure Musiker und Komponisten (kleine Auswahl):

Tagebuch eines Landlebens.
Ein Diessener Lesebuch.

Zusammengestellt von Thomas Raff.
Diessen 1990 (2. Auflage)
Dieses Buch versammelt Texte von Autoren, die entweder in Diessen lebten oder über Diessen schrieben, oftmals beides.
Es beginnt mit idyllischen Schilderungen
aus dem späten 19. Jahrhundert und endet
mit Texten, die eigens für dieses Buch
verfasst wurden.
Ein Diessener Lesebuch.>> www.heimatverein-diessen.de/Buecher.html

Quellen: Anton Heinz Heindl, der Großvater von dem Diessener Schriftsteller Sebastian Goy. und Lexikon der Ammerseemaler, Teil I, H. Paul Rachinger, Diessen, 1993 

Auswahl von Dießener Straßennamen:

Alexander-Koester-Weg, Dekkertweg,
Eduard-Gabelsberger-Str., Fritz-Winter-Str,
Schilcherstr., Skellstr., Stagurastr.,
Thomas-Theodor-Heine-Str., Vorhölzerstr.,

Viele Künstler liegen im
Friedhof St. Johann in Dießen, zum Beispiel

Robert Assmus (1837-1904),
August Backmund ( 1878 – 1949),
Carl August Bembé ( 1900 – 1955),
Robert Franz Curry ( 1872 – 1955),
Otto Schallmayer (1883 – 1936),
Arno Fischer 1918 – 2007) und viele andere

Anmerkungen

Quellen: „Lexikon der Ammerseemaler“ von H.Paul Rachinger und Anton Heinz Heindl „Das Westtufer des Ammersees, ein zweites Worpswede“. Ein Beitrag zu Geschichte einer oberbayer. Künstlerkolonie.
Diese online-Sammlung ist ein Hobby von mir, viele Infomationen sind mir zugetragen worden oder habe ich selbst gesammelt/fotografiert, es sind keine kunsthistorisch fundierten Recherchen.
Ich würde mich aber freuen, wenn sich ein Kunsthistoriker/in in dieser Weise also ehrenamtlich, annehmen möchte. 

© A. Foresti. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, daß wir nicht für die Inhalte externer Websites verantwortlich sind. Soweit es uns möglichist, überprüfen wir aber die Seiten auf die wir von hier aus verweisen.