Stilvolles
im kleinen Format - 250 Besucher bei Vernissage im Blauen Haus in
Dießen - 24 Künstler zeigen bis 21. Dezember ihre Werke
9.12.08 10:39
Alter: 109 days

VON: AMMERSEEKURIER
DIESSEN.–
„Guten Morgen viele, guten morgen Stile, Format, das hat Format“ – mit
einem von Sebastian Goy eigens für die Ausstellung „das kleine format“
geschriebenen Gedicht nahm die Eröffnung im Beisein von rund 250 Gästen
ihren Lauf. 24 Künstler, zumeist aus Dießen und der Ammersee-Region,
zeigen im Rahmen der ersten Produzentenausstellung im Blauen Haus bis
21. Dezember ihre kleinformatigen Werke. Der Dießener Martin Gensbaur
erhielt den Publikumspreis.
DIESSEN.–
„Guten Morgen viele, guten morgen Stile, Format, das hat Format“ – mit
einem von Sebastian Goy eigens für die Ausstellung „das kleine format“
geschriebenen Gedicht nahm die Eröffnung im Beisein von rund 250 Gästen
ihren Lauf. 24 Künstler, zumeist aus Dießen und der Ammersee-Region,
zeigen im Rahmen der ersten Produzentenausstellung im Blauen Haus bis
21. Dezember ihre kleinformatigen Werke. Der Dießener Martin Gensbaur
erhielt den Publikumspreis.
Kunst und Künstler zu treffen, und das in einer nie dagewesenen
Vielfalt, das genossen die Ausstellungsbesucher bei der Vernissage in
Dießen. Mit viel Engagement und Ideenreichtum hat Annunciata Foresti,
Kuratorin des Kulturforum Dießen, Aussteller und deren Werke in Dießen
vereint. Ohne ihren Einsatz wäre das nicht möglich gewesen, so
Bürgermeister Herbert Kirsch bei der Ausstellungseröffnung. Er hat die
Schirmherrschaft für „das kleine format“ übernommen. Dass er an dem
Abend nicht mit leeren Händen nach Hause gehen würde, war geplant. Im
Rahmen einer Künstlerprämierung durch das Publikum, das das Spektrum
sorgfältig prüfte und sich dann für den Dießener Maler Martin Gensbaur
entschied, wählte er für den Ankauf der Gemeinde einen Triptychon des
prämierten Künstlers aus, bestehend aus neun kleinen Goachen mit
Landschaftsarbeiten aus Dießen und der Toskana.
„Kunst
und Kultur ist einzigartig und als Ausdruck des Schöpferischen
bereichernd, seelenberührend“, führte Foresti aus. Neben
zeitgenössischer Kunst konnte sie in Dießen ein großes
kunstinteressiertes und kunstsinniges Publikum für die Vernissage
gewinnen. Das Besondere an dieser Ausstellung „das kleine
format” ist ihrer Ansicht nach nicht das Feilbieten von
Kunstarbeiten im kleinen Format in einem anspruchsvollen Rahmen,
sondern „die Qualität der Ausstellung und die Vielfalt der
künstlerischen Positionen mit der Möglichkeit die Propheten im eigenen
Land zu würdigen“. Bei der Ausstellung zu sehen sind mitunter die
Installation Eisbaby von Masayo Oda aus München, Bilder von Thomas
August Günther, Goachen und Kreidezeichnungen von Hans Dumler sowie
Fotoarbeiten und Bilder des in Starnberg lebenden Künstlers Stefan
Moritz Becker.
Annunciata
Foresti wurde im Rahmen der Vernissage als Kuratorin des Blauen Hauses
verabschiedet. Eigenen Angaben nach übersteigt der Arbeitsumfang die
Möglichkeit ihrer ehrenamtlichen Arbeit.
Die
Ausstellung ist geöffnet bis Sonntag, 21. Dezember und freitags,
samstags und sonntags von 14 bis 19 Uhr zugänglich. Führungen finden
sonntags um 14 Uhr statt. Auch eine Finisage wird es geben: Am Sonntag,
21. Dezember um 18 Uhr. Zu einer Sonderveranstaltung wird am Montag,
15. Dezember um 20 Uhr ins kult-café nebenan eingeladen. Dabei ist das
Hörspiel „Nichts weiter als das“ von Sebastian Goy zu hören. Näheres
unter www.das-kleine-format.de. ak.
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