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Begleitprogramm zur Produzentenausstellung "das kleine format" 2009

Ein Abend der Neuen Medien

An diesem Abend werden kurze Videofilme von Künstlern gezeigt, die 2008 od. 2009 ihr Diplom an der Kunstakadiemie München gemacht haben.

Veranstaltung am Samstag, den 28. November um 20 Uhr

Einführung von Franz Wanner war informativ und humorvoll zugleich.
Insgesamt ein gelungener Abend mit einer guten Auswahl von Filmen und einem
interessiertem Publikum. Manch einem ist diese "Kunstform" neu gewesen
und bestimmte Erwartungen konnten nicht bedient werden, und das ist gut so!

Presse >>

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Künstlerliste:

Felix Burger

"Ewig waren wir, ewig sind wir" (meine Begegnung mit Richard Wagner) 5`05 min, Avchd, 2008

Historisch fiktiver Dokumentarfilm über ein Treffen zwischen dem Geisterbahnbesitzer Felix Burger
und Richard Wagner. Wagner unterstellt Burger Plagiat und „klau` des parzifalischen Gedanken“. Bei einer zufälligen Begegnung im Atelier des Portraitfotografen Franz Hanfstaengl in München steckt Wagner Felix Burger heimlich einen Brief in die Manteltasche.

Darsteller: Felix Burger, Wenzel Brücher (Richard Wagner), Soundmastering: Benedikt David

 

"Missionary and Tramp" 4`45 min, Avchd, 2009

Paulus von Tarsus – Verfolger, Verfolgter, Apostel und Missionar, eigentlicher Gründer des modernen Christentums – begegnet Charlie Chaplin – Filmikone der frühen Hollywoodära, der
in der tragischen Figur des Tramps eine Generation prägte. Beim Versuch Paulus Chaplin zum Christentum zu bekehren enthauptet der Tramp versehentlich den Apostel und versucht anschließend verzweifelt dessen Haupt zu entsorgen. Die Pauluslegende - das heimliche Abseilen des Apostel im Baskenkorb von der Stadtmauer, die staatlich angeordnete Verfolgung des Missionars, das Entsehen einer Quelle, an der Aufschlagsstelle seine Kopfes nach der Enthauptung – erlebt eine Neuinterpretation durch Charlie Chaplin.

Darsteller: Wenzel Brücher (Charlie Chaplin), Korbinian Jaud (Paulus of Tarsus), Martin Potsch (Officer), Assistenz/Maske: Sandra Hauser, Effekte: Max Biek, Maske (Double): Heidi Moser - Neumayer

 


alle bildrechte bei felix burger

Vita

  • geboren 1982 in München
  • 2003-2007 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Stephan Huber (Bildhauerei)
  • 2004-2005 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei
    Prof. Peter Kogler (neue Medien)
  • 2008 Meisterschüler bei Prof. Stephan Huber

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2009 „Ring frei“ , Kunsthalle Bonn
    „Ein x Vier“, Galerie Heinz-Martin Weigand, Ettlingen
    „Burger, Filme 1919 – 1982“, Projektraum Sonja Rensch, Bremen
    „Without Kubrick“, Laden/Lothringerstr. 13
    „Der große P“, Katholische Akademie, München
  • 2008 „European Media Art Festival“, Osnabrück
    6000 Jahre München, Galerie der Künstler, München
  • 2007 „Kunstfilmbiennale“, Museum Ludwig Köln (nominiert für den VG-Bildkunst-Förderpreis)
    „Vera07 (solo), Laden/Lothringerstr. 13, München
    „Äquatortaufe“, Kunstarkaden, München
    Aufnahme in den LFA –Kalender „Junge Kunst“
  • 2006 „Sebastian und Felix gehen schlafen“ (solo), U-Bahn Galerie, München
    „Eremiten“, Diözesanmuseum, Freising
  • 2005 „Rungang 2005“, Semperdepot, Wien
    „105 km, Stiftung Art 131, Memmingen

Preise, Stipendien:

2010 International Studio and Curatorial Stipendium, New York City
2008 Stipendiun der Studienstiftung des Deutschen Volkes
2008 nominiert für den „Ars-Viva Preis

www.felix-burger.de

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Ben Goossens

"Raum zum Atmen" 2008 Videoinstallation | 2:23min. |

-es entsteht Eindruck eines musealen Raums, dessen Wand langsam zu Atmen beginnt -der Betrachter erlebt den Vorgang der Intensivierung, des Druckaufbaus beim Einatmen, indem sich der Raum verkleinert und der Entspannung und Erweiterung des Raums beim Ausatmen.

 

Vita

Ben Goossens
1982 Geboren in München
Sept.2004 bis Juli 2007 Ausbildung zum Schreiner, Berufsfachschule für Schreiner in Garmisch Partenkirchen
Seit 2007 Studium der Bildhauerei Akademie der bei Prof. Stephan Huber Bildenden Künste, München
Juni 2008 Teilnahme an der Ausstellung Galerie der „6000 Jahre München“ Künstler der Klasse Huber (Bund Bildender Künstler)


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Daniel Permanetter

„Darkness At The Break Of Noon“ 2008 Videoinstallation | 6:11 min. |

(Auch als: Single Channel Videoprojektion, 6.12 Min.)

Der Betrachter kann am Ende eines engen und niedrigen Ganges seinen Kopf durch eine Öffnung in der Gangdecke stecken und findet sich in einem auf dem Kopf stehenden PKW wieder. Nur die Frontscheinwerfer leuchten im dicken Nebel, der das Auto umgibt und es unmöglich macht, die Ausmaße des Raums zu erkennen. Motorengeräusch, auf das Autodach prasselnder Regen und quietschende Scheibenwischer sind zu hören. Und ein Gespräch von Bob Dylan und Daniel Permanetter. Über die Müdigkeit, das Radio und die Angst vor der Dunkelheit.

At the end of a narrow and low passage the viewer can stick his head through an opening in the ceiling and finds himself in a car turned upside down. Only the headlights illuminate the thick fog that surrounds the car and makes it impossible to make out the actual size of the room. The sound of an engine, rain falling onto the car roof and squeaking windscreen wipers can be heard. And a conversation of Bob Dylan and Daniel Permanetter. About tiredness, the radio and the fear of darkness.

 

und

„My 115th Dream“ 2007 | 2:22 min. |

Die Ikone der Pop Musik Bob Dylan und der unbekannte Künstler Daniel Permanetter sitzen scheinbar zufällig nebeneinander auf der Rückbank eines voll besetzten Busses und fahren durch die Nacht. Daniel erzählt Bob unaufgefordert von einem immer wiederkehrenden Traum, in dem ihm auf dem Weg zur Arbeit sein Herz durch den Mund heraus fällt. Dannfragt er den stummen Bob direkt, ob auch er träume.

The pop icon Bob Dylan and the unknown artist Daniel Permanetter are seemingly by accident sitting side by side in the backseat of a bus full of people, driving through the night. Without request , Daniel tells Bob about a recurring dream in which his heart falls out of his mouth on his way to work. Then he asks the silent Bob if he was dreaming too sometimes. the bubbly surface of the warm bathing water and a cable connecting it to the plug in the wall.

 

vita

Daniel Permanetter
Henrik-Ibsen-Str.4, 80638 München, +49/(0)89/52389197, +49/(0)160/4445617
http://www.flachware.de/daniel-permanetter/
daniel@dearhenrybliss.com

1977 geboren/ born in Starnberg, Germany
1998 Abitur/ A-levels
2000-2008 Studium an der/ Studies at the Akademie der bildenden Künste München bei/ with Prof. Horst Sauerbruch und Prof. Stephan Huber
2007 Meisterschüler/ „Master student” bei/ of Prof. Stephan Huber
2007 Staatsexamen/ State examination Kunstpädagogik
2008 Diplom Bildhauerei/ Diploma in sculpture

Preise/ Prices

2008 Preis des Akademievereins/ Award of the Akademieverein, Munich
2008 Preis/ Price „Start Point 2008, Selection of the best Graduate Works of European Art Schools“, Galerie Klatovy/ Klenová


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Emilia Scharfe

"ein mutmaßlicher Planet" Videoinstallation | 3:45 min. |

Zwei Parallelwelten werden im selben Moment sichtbar, sie berühren sich auf der Ebene ihrer Horizonte. Wie in einer Seifenblase erscheint die bunte Welt eines Menschen auf einem rauhen Untergrund in ständiger Bewegung. Die Person geht unermüdlich weiter, bleibt aber auf dieser Oberfläche stehts am selben Fleck. Nur durch die Weiterbewegung ihres Untergrundes kommt sie vorwärts. Doch auch dieser lebendige Planet trifft in seiner Rotation immer wieder auf die gleichen Orte, es entsehen Variationen in der Wiederholung von Situationen. Die Zyklen zweier Planeten zu einem Mittelpunkt geraten in ein umittelbares Verhältnis zueinander.

 

vita

geboren.1981 in Dachau
2008 Diplom der Bildhauerei bei Nikolaus Gerhart an der ADBK München, seit 2005 Meisterschülerin bei Nikolaus Gerhart

Ausstellungen

April 2009 Ausstellung der Debütanten "Erste Jahre der Professionalität" in der Galerie der Künstler des Berufsverband Bildender  Künstler München und Oberbayern
Okt. 2007 „Äquatortaufe“ Kunstarkaden München, kuratiert von Simone Faltermaier und Emilia Scharfe
Sept. 2007 „New Entry“ CareOf Mailand, Italy, kuratiert von Chiara Agnello
Juni 2007 „OPEN“ Jetklasse Magdalena Jetelova, Katharinengarten Prag, Tschechien,kuratiert von Zuzana Stefkova
April 2007 „Montesolearte“ Parco Storico Monte Sole, Bologna, Italien, kuratiert von Roberto Daolio
März – April 2007 „Rundflug“, Ganserhaus Wasserburg am Inn, kuratiert von Nikolaus Gerhart
April 2006 „Naturtrüber Direktsaft“, Galerie M2 138 Kallmünz
April-Sept. 2005 „EVERGREEN“, Bundesgartenschau, kuratiert von Florian Matzner, Stefan Huber,Herrrmann Pitz, München
Mai 2005 „Östliche Breite“, Galerie Intro, Vilnius, Litauen
April 2005 „Begegnungen“, Arte Galerie N, München
Feb. 2005 „EIDA“ im Rahmen der Ausstellung „Kontaktneurose“, Galerie Kult 21, kuratiert von Yutta Bernhardt, München
Jan. 2005 „Manöver“ im Pathos Transport Theater, München

Preise

Stipendium an der Cité Internationale des Arts Paris des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft,Forschung und Kunst
2008/2009 Preis der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung für Diplomanden
Atelierstipendium des Bayrischen Staates ab 2008
Projektförderung durch den Akademieverein München 2007
Fanny Kalita Stipendium 2006 und 2007
Luberstipendium 2006
Oskar Karl Forster Stipendium 2005 und 2006
Erasmusstipendium 2003/2004

www.emilia-scharfe.de


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Clea Stracke | Verena Seibt

"Und das Schiff fährt" Videoinstallation | 5:30 min. |

Der diesjährige Preis der Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung geht an Verena Seibt (Klasse Huber) und Clea Stracke (Klasse Prangenberg), die für ihr Video »Und das Schiff fährt« ausgezeichnet wurden. Mit ihrer Gemeinschaftsarbeit werden sie die Akademie auch bei start point vertreten, dem Wettbewerb der besten Absolventen europäischer Kunsthochschulen, der 2009 zum siebten Mal im tschechischen Klattau (Klatovy) stattfindet.

pressetext christian hartard

 

Clea Stracke

vita

16.5.82    in Berlin –Tempelhof
2001-07   Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei
               Prof. Ezio Toffolutti und Prof. Norbert Prangenberg
2004        Gastsemester an der Nuova Accademia di Belle Arti, Mailand
2005        Gastsemester an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg
2007        Staatsexamen für Kunsterziehung,
               Zulassungsarbeit „Welcher Ort ist Bühne?“
2009        Diplom 

Stipendien und Förderpreise

1. Preis des Wettbewerbs der Dannerstiftung 2004
Erasmusstipendium 2004
Fotopräsentation des DAAD 2005
BMW Kunstförderung AkademieGalerie München 2007
Projektförderung des Akademievereins 2008
Diplompreis der Erwin und Gisela von Steiner Stiftung 2009
Start Point Preis 2009

http://www.flachware.de/clea-stracke/


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Franz Wanner

"Das Dichte und das Gehöhlte." Video, 9 min., footage/machinima, 2008

Abseitige Anteile von Symbiosen zwischen Institutionen
am Beispiel der Akademie der Bildenden Künste München
und des Bayerischen Rundfunks
oder Wie man das Gehöhlte verdichtet.

 

"Papa Spectaculi", Rom 2005, Video, 3:50 min., KB Farbnegativ
Demontage der medialen Inszenierung des
öffentlichen Todes von Papst Johannes Paul II.

 

vita

Franz Wanner geb. 1975 in Klappling bei Bad Tölz seit 2000 Verwendung des Künstlernamens Franz Wanner
gelernter Fotograf und Kameramann, studierte Neue Medien, Medientheorie
und Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München

http://www.roulettepolar.net/
http://www.flachware.de/franz-wanner/
franzwanner@gmx.de

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen

- Pinakothek der Moderne München
»Theresienstrasse« und »Görresstrasse«
aus der Fotoreihe »Urbane Landschaften«, 2003
- F N A C Fonds National d´art contemporain, Paris
»Klapping«, Video, 7 min., 2004

Preise und Stipendien (Auswahl)

1999 5. Internationaler Münchner Jugendfotopreis (für die Fotoreihe
»flashlight«), Preisträger-Ausstellung im Festspielhaus München
2004 Michael-Rosenblum-Talent-Award (für das Video »Interview«)
Backup-Festival, Bauhaus Universität Weimar
2005 Teamwork-Award, Filmpreis der Ritter-Kunststiftung
(für den Film »Klappling«), Stuttgarter Filmwinter 2005
2006 ARThropologie Special Mention (für das Video »Interview«)
Made in Video, International Video Art Festival Copenhagen
2006 Förderpreis Digitale Kulturen (für das Video »Zergliedern
und Generieren«), Akademie der Bildenden Künste München
2008 Examenspreis für herausragende künstlerische Leistung
(für die Installation »Videozwang«) AdbK München
2008 Jubiläumsstipendium der Stiftung Kunstakademie München


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