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Sebastian Goy / Foto A. Foresti |
... an letzten Montagen des Monats präsentiert Sebastian Goy Vorträge, Lesungen, Konzerte, Gespräche,
Miniaturen, Polemiken, Montagen und mehr.....
Die Letzten Montage gehen ins siebte Jahr – drei Jahr sind im K7 und drei Jahre im kult.café vergangen – , kein Grund aufzuhören, sondern durch einen Ortswechsel neue Impulse zu setzen.
Die Veranstaltungen finden ab dem 31. Januar 2011 im Gasthof Maurerhansel Johannisstr. 7 in 86911 Diessen
statt.
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Montag, 30. Mai um 20 Uhr im „Maurerhansl“ in der Johannisstr. 7 in Diessen
„Daß ich mich bei allem für das Gelächter entschieden habe“-eine szenisch-musikalische Hommage an den bayerischen Schriftsteller Oskar Maria Graf
Der Münchner Komponist, Regisseur und Solodarsteller Anton Prestele spannt in seinem Programm einen szenisch-musikalischen Bogen mit autobiogra-phischen Texten Grafs von dessen Anfängen bis zu seinem unausweichlichen Gang ins Exil. Nachspüren kann man in diesen Texten den aufkeimenden Faschismus in Deutschland und vor allem in den Kriegserlebnissen Grafs dessen vehementen und immer mutiger geführten Protest. Trotz dieser Thematik fehlen dem Abend aber keineswegs komödiantische und heitere Passagen des lebensbejahenden „Urviehs“ Oskar Maria Graf, den Prestele in seiner Darstel-lungsweise, die weit über einen üblichen Leseabend hinausgeht, regelrecht zu verkörpern sucht.
Oskar Maria Graf wird 1894 in Berg am Starnberger See geboren.. Mit siebzehn entflieht er dem Regiment des älteren Bruders nach München und findet Anschluß an Schwabinger Bohème-Kreise. 1918 erlebt er in München Revolution und Räterepublik. Mit „Wir sind Gefangene“ gelingt ihm 1927 der literarische Durchbruch. 1933 emegriert er nach Wien, wo er seinen berühmten Protest „Verbrennt mich“ gegen Hitler Deutschland veröffentlicht. 1934 wird er aus dem deutschen Reich ausgebürgert. 1938 flieht er über Holland nach New York, wo er 1967 stirbt. Zu seinen wichtigsten Werken zählen: „Wir sind Gefangene“, „Gelächter von außen“, “Das Leben meiner Mutter“, „Unruhe um einen Friedfertigen“.
Anton Prestele lebt als Komponist, Dirigent, Regisseur und Interpret musikalisch-literarischer Soloprogramme in München.. Bekannt geworden ist er mit seiner Wirtshausoper „Heimatlos“, die nach der Uraufführung beim steirischen herbst in Graz von mehr als 40 Bühnen nachgespielt wurde. Durch viele weitere Musiktheaterproduktionen und mit eigenwilligen szenisch-musikalischen Soloabenden von Friedrich Nietzsche über Hans Magnus Enzensberger bis Norbert C. Kaser machte er sich einen Namen. Erhielt 2001 den Digital Content Award für seine Interpretation der Dionysos-Dithyramben von Friedrich Nietzsche. Die Süddeutsche Zeitung schrieb über ihn: „Ein Interpret, der fasziniert.....Prestele magnetisiert die Worte...großartig!“
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Goys Letzte Montage
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Im April ausnahmsweise nicht am letzten Montag, sondern am
Freitag, 15. April 2011 um 20 Uhr
im Gasthof Maurerhansl, in der Johannisstr. 7 in Diessen
Bastian Jütte Quintett
Auf der CD „Inside“ versammelt Jütte als Bandleader neun Eigenkom-positionen in einer Mixtur aus Jazz, Singer-Songwriter, Indierock und Indietronic. Hypnotische Klavierkürzel wechseln sich mit trashig verfremdeten Drums oder rockigen Gitarrenmotiven ab, mit ironisch-beiläufigen Dissonanzen und vielen soghaft schönen Melodien, einer Vielfalt wie aus einem Guß.
Bastian Jütte – Drums
ist auf über 40 CDs zu hören, Er spielte schon mit den ganz Großen des Jazz. Tourneen führten ihn durch über 15 Länder und zu Auftritten bei internationalen Festivals, Gewann mit dem Tim Allhoff Trio den „Neuen
Deutschen Jazzpreis 2010“. Ist Dozent an der Musikhochschule München.
Till Martin – Tenorsax, Bassclarinet
Veröffentlichte über 20 CDs, 6 davon als Bandleader und Komponist. Ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Ein Klangschöpfer, der sich auf starke Stimmungsbilder versteht.
Max Frankl – Guitar
In der Fachpresse und in den Feuilletons renommierter Tageszeitungen hochgelobt ob seiner künstlerischen Qualitäten. Seit seinem CD-Debüt mit „1“ und seinem „Sturmvogel“-Album zählt er zu Europas besten Jazzgitarristen.
Christian Elsässer – Piano
Fester Bestandteil der deutschen und internationalen Jazzszene. Regelmäßig mit den Bands von Pee Wee Ellis und Klaus Doldinger zu hören. Veröffentlichte
neben verschiedenen CD-Einspielungen auch vier Alben. Dozent für Jazz-Piano, Komposition und Arrangement sowie Musikproduktion an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Andreas Kurz – Bass
Tourneen mit Peter O’Mara, Johannes Enders, Rick Keller, Nicholas Simion, Tied& Tickled Trio führten ihn in die USA, Australien, Ukraine, Frankreich, Rumänien, Schweiz, Großbritannien..... 2009 Bayerischer Staatspreis und 2010 Neuer Deutscher Jazzpreis.
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Montag, 28. Februar 2011 um 20 Uhr, im Gasthof „Maurerhansl“
Goys Letzte Montage
„TIME HAS COME” - Craig Gerber und Band
Craig Gerber ist ein Singer/Songwriter aus Minneapolis, USA mit Wahlheimat Bayern. In den letzten Jahren war er mit verschiedenen Bands unterwegs, u.a. mit „Badthing“, „Process Blue“ u. “Bellibone”, mit denen er sich einen Ruf als Songwriter, Gitarrist und Frontman erworben hat. Er spielte u. a. schon im Vorprogramm für Größen wie Deep Purple und Bananafishbones. Obwohl musikalische Vorbilder wie Neil Young, Tom Petty, Bob Dylan oder Elliot Smith nicht zu verleugnen sind, ist Craig Gerber ein eigenständiger, unverwechsel-barer Künstler. Am 28. Februar tritt er an mit Michi Waibl (Belli-bone, V8, Membrane) am Schlagzeug, Stephan Wohlhaupter (Kanmantu) an der Gitarre und Peter Hampl (Voltage,Barock) am Bass.
Sie spielen Lieder des aktuellen Albums „Time Has Come“ (BSC/Rough Trade). Nach Meinung vieler sind ihm zehn beein-druckende Songs gelungen. Durch das ganze Album zieht sich die Botschaft, dass es am Ende eines Tunnels stets Licht gibt, egal, wie verfahren eine Situation auch scheinen mag. In einer Mischung aus Folk-Tradition und Indie-Rock sind der Eröffnungssong „Time has come“ , der Aufbruchstimmung vermittelt und „Hard Winter“ mit einem fantastischen Gitarrensolo besondere Highlights des Albums.
Vorschau: Ausnahmsweise nicht am Letzten Montag, sondern am Freitag, 15. April ein Jazzabend mit dem „Bastian Jütte Quintett“
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Montag, 31. Januar 2011 um 20 Uhr im Maurerhansl
Goys Letzte Montage
„Unternehmungen von Turteltauben“ von Sebastian Goy
Die Letzten Montage gehen ins siebte Jahr – drei Jahr sind im K7 und drei Jahre im kult.café vergangen – , kein Grund aufzuhören, sondern durch einen Ortswechsel neue Impulse zu setzen.
Der neue Ort ist der Gasthof Maurerhansl* in Diessen, der das Ambiente bietet, dort einen Abend am letzten Montag im Monat mit Darbietungen interessanter und abwechslungsreicher Art verbringen zu können.
Dazu lade ich Sie/Euch 2011 herzlich ein und hoffe, dass gleich der erste Abend am Montag, dem 31. Januar 2011 dem Neustart Beschwingtheit verleiht.
Geschichten, Lieder, zarte und weniger zarte Liebeslyrik, galoppierende Verse, Wörterberge, Minimalistisches, Nonsenslyrik und anderes mehr von Sebastian Goy.
Es lesen Elisabeth Günther und der Autor, es spielen Teja Andresen und Rüdiger Maul.
Elisabeth Günther, Schauspielerin mit Engagements an Theatern und Tourneetheatern. Film- und Fernsehrollen. Zur Zeit neben der Mutterrolle in ihrer großen Familie hauptsächlich Synchronisationsarbeit. Deutsche Stimme von Liv Tyler, Juliette Binoche, Cate Blanchet u. a.
Teja Andresen, Kontrabassist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
Rüdiger Maul, Percussionist und Trommellehrer, der seit einiger Zeit in Diessen lebt und hier sein Können und Wissen an Trommelinteressierte weitergibt. Auftritte und Studioarbeit mit vielen internationalen Künstlern wie Artists for Nature, Dudu Tucci, The Seer, Les Gammas, Marcelo Santos, Udo Jürgens, Kalliash Kokopelli... Seit 2002 Percussionist der Musik Gruppe FAUN.
Vorschau: Am Montag, dem 28. Februar „Time has come“, der amerikanische Singer/ Songwriter Craig Gerber und Band, Indie-Rock mit Folktradition
Presse>> AK und LT
Einen wunderbaren Abend, den uns Sebastian Goy beschert hat!!




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Montag, 29. November 2010 um 20 Uhr
Goys Letzte Montage
...an letzten Montagen des Monats präsentiert Sebastian Goy als Veranstaltung des Heimatvereins Diessen Vorträge, Lesungen, Konzerte, Montagen und mehr......
(schon ab 18 Uhr ist die Küche Michaels Schmidts geöffnet-Tel. 08807 / 214993)
Ingo Arndts TIERREICH: Schwärme, Herden, Kolonien
Warum versammeln sich Tiere in Massen? Diese Frage stellte sich Ingo Arndt. Auf der ganzen Welt versammeln sich jedes Jahr abermillionen Tiere – zur Überwinterung, zur Paarung oder um neue Lebensräume zu besiedeln: eines der großen Spektakel, die unser Planet zu bieten hat. Manche Tierarten können nur in Gruppen überleben, sie bilden sogenannte Superorganismen. Es waren vier Jahre intensiven Fotografierens und Forschens nötig, wochen- und monatelange Reisen, die Arndt zu den verschiedensten Arten führten. Das Ergebnis ist eine Reportage aus bestechenden Bildern und gut recherchierten Informationen in nie gezeigter Intensität.
Ingo Arndt arbeitet seit 1992 als professioneller Tier- und Naturfotograf u. a. für GEO, National Geographic, BBC Wildlife und Terre Sauvage. Durchschnittlich sechs Monate eines Jahres verbringt er mit Reportagereisen auf allen Kontinenten. Mit seinen Bildern möchte Arndt Emotionen wecken, den Reichtum der Natur vor Augen führen und für den Naturschutz werben. Über die Suche nach dem perfekten Einzelbild hinaus gelingt es ihm, die komplexen ökologischen Zusammenhänge sichtbar zu machen und einzigartige Verhaltensweisen im Tierreich zu dokumentieren.
2005 Auszeichnung bei World Press Foto. 2000, 2002, 2004, 2006 und 2007 Preise beim Wildlife Photographer of the Year. Mehrere Auszeichnungen beim Europäischen Naturfotografen des Jahres. 2006 Deutscher Preis für Wissenschaftsfotografie.
Arndt ist berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photografie (DGPH). Seine Ausstellungen werden in vielen Museen Europas präsentiert.
Einige Buchveröffentlichungen: Murmeltiere (1997) – Tierreportagen aus aller Welt (2002) – Logbuch Polarstern (2005) – Affen in der Wildnis (2007) – Zeigt her euere Füße ( 2007) – Nomaden des Windes (2008)

Monarchfalter versammeln sich zum Trinken an einer Wasserstelle im Winterquartier; Foto: Ingo Arndt
Presse>> AK
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Montag, 20. September 2010 um 20 Uhr
Goys Letzte Montage
Der Mann, der Shakespeare erfand* - Kurt Kreiler auf den Spuren von Edward de Vere, dem Earl of Oxford
Obwohl man seit langem vermutet, dass William Shakespeare(1564-1616) aus Stratford-upon-Avon nicht die Dramen des Genius „Shakespeare“ geschrieben haben kann, konnte der Nachweis nie geführt werden. Dies hat sich mit Kurt Kreilers Entdeckungen , die er in seinem Buch darlegt, geändert. Die Welt, sagt Kreiler, wurde systematisch betrogen, aufgrund eines Coups, der nicht seinesgleichen hat. „Shakespeare“ war das Pseudonym eines aus dem englischen Hochadel stammenden Künstlers, der sich nach damaliger Konvention keine Blöße als Stückeschreiber geben konnte. Sein Name: Edward de Vere, Earl of Oxford (1550-1604). Sein Pseudonym setzt sich aus William, dem Eroberer und Shakespeare, dem Speerschwinger, zusammen. Der Earl war einer der besten Turnierreiter seiner Zeit und unterstellte sich als „gelehrter Poet“ dem Schutz der speerschwingenden Athene. Seine Komödien und Tragödien schrieb er
für den Hof von Elisabeth I. Kurt Kreiler macht auf eine Unzahl von zeithistorischen Anspielungen aufmerksam, an denen Generationen von Interpreten vorbeigelesen haben und deckt auf, hinter wievielen Masken und Namen sich der poetische Earl versteckt hat.
Ein spannender Abend, nicht nur für Literaturfreaks und Shakespearefans, sondern auch für alle, die sich wache Neugierde bewahrt haben.
Kurt Kreiler, geboren 1950 in München, promovierter Germanist, lebt als Essayist, Herausgeber, Hörspielautor und Übersetzer in Köln. Zahlreiche Buchveröffentlichungen.
*Kurt Kreiler „Der Mann, der Shakespeare erfand“, Frankfurt am Main und Leipzig 2009, Insel Verlag. ISBN 978-3-458-17452-3
Presse LT>>
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Montag, 26. Juli 2010 um 20 Uhr
Goys Letzte Montage
Nathan und die Hochzeitsgesellschaft:„Die ewig alten Lieder“
Liedermacher Nathan macht aus Poeten Liedermacher, indem er sie auf einfühlsame und unkonventionelle Weise vertont.
Man glaubt, nachfühlen zu können, was Friedrich Nietzsche, der grimmige und vereinsamte Dichter und Philosoph, vor mehr als hundert Jahren empfunden haben mag, als er zu Tränen gerührt dem Flug des Albatros hinterher blickte.
Oder man wird in die düstere, raunzende Stimmung eines Thomas Bernhard versetzt, dessen geheimnisvolle Worte plötzlich einen überraschenden Sinn ergeben.
Die ewig alten Lieder, die Nathan aus Texten vieler Dichter gewinnt, sind die ewig jungen, sind gelungene Vertonungen von Bierbaum, Brecht, Eichendorff, Heine, Hesse, Hofmannsthal, Hölderlin, Kästner, Mühsam, Rilke, Wedekind u.a.
Nathan wird an diesem Abend von einigen seiner Musiker begleitet. www.nathan-und-die-hochzeitsgesellschaft.de
Vorschau: Ausnahmsweise schon am vorletzten Montag des September ( 20. 9. 2010) wird der Shakespeare-Kenner Dr. Kurt Kreiler im Rahmen der Englischen Woche in Diessen über „Der Mann, der Shakespeare erfand“ sprechen und aus seinem gleichnamigen Buch lesen.
Presse>> AK
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Montag, 28. Juni 2010 um 20 Uhr
Goys Letzte Montage
.Körpertexte“ von und mit Regina Ray plus Heinrich Heine „hautnah“
Der Journalist Heinz Czechowski über Rays „Körpertexte:“ „Das Wort Körpersprache ...gewinnt für mich in Regina Rays Texten eine neue Dimen-sion. Vor allem aber spricht hier die Autorin von der Erfahrung, der eigene Nabel könne, wenn auch nur für Sekunden, auch der Nabel der Welt sein...die Grenzen der Provinz des eigenen Körpers weiten sich zum Kosmos. Wir ent-decken eine Wirklichkeit, die uns die inneren Grenzen von Körper und Geist erkennen lassen; gleichzeitig aber gelangen wir aus der Innenwelt unseres „Ich“ in einen Bereich des Lebendigen, von dem wir mehr ahnen als wissen. Die ero-tisierende Sinnlichkeit, die von diesen Texten ausgeht, baut hier eine Brücke:“
Vielleicht auch zu Heinrich Heines Gedichten, die „hautnah“ zu erleben sind. Ins französische Exil verbannt, stand Heine auf der Fahndungsliste: „Heine, Schriftsteller, mittlere Statur, spitze Nase und spitzes Kinn, ein Wüstling, dessen müder Leib Erschöpfung bekundet.“ Der kongeniale Heine-Rezitator Gert Westphal äußerte einmal, dass es kein Wunder sei, wenn neuere Interpreten aus den romantischen „Blaublümelein-Versen nun „Blausäure“ pressen. Für diesen Abend wurden von Roswitha M. Gerwin einige politische Satiren und verschiedene Zeitgedichte ausgewählt. Im Mittelpunkt stehen „Das Sklavenschiff“, „Donna Clara“ und „Nachtgedanken“
Mit der musikalischen Begleitung von Renate Warther und Torsten Bendzko knüpft dieser Abend an Zeiten von „Lyrik und Jazz“ an, an eine Zeit, die auch mit dem Namen Westphals verbunden war.
Regina Ray studierte Pädagogik, Indologie und Ethnologie sowie Atem-, Sprech- und Stimmerziehung und begleitete interkulturelle Projekte zwischen Indien und Deutschland; seit 1982 veröffentlicht sie Lyrik und Prosa, arbeitet für Funk und Fernsehen und lebt in Düsseldorf.
Roswitha Maria Gerwin studierte u. a. Philosophie, Theologie und Gesell-schaftswissenschaften. Sie ist Dozentin für Yoga und Meditation; veröffentlicht Bücher über Yoga-Philosophie sowie kleinere Werke über Literaten.
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Montag, den 17. Mai um 20 Uhr
Goys Letzte Montage
.....an letzten, ganz selten auch an vorletzten, noch seltener an vorvorletzten Montagen, doch niemals an Dienstagen bis Sonntagen, präsentiert Sebastian Goy als Veranstaltung des Heimatvereins Vorträge, Lesungen, Konzerte, Montagen, Cartoonisten bzw. andere Menschen...
HURZLMEIER und RATTELSCHNECK
Wie zwei hochkarätige Cartoonisten Diessen heimsuchen

„Das Ulkige ist dem Drolligen so verwandt, wie das Närrische dem Bekloppten, bzw. das Alberne dem Schrulligen.“ Wenn man weiß, das dies ein Motto
Rudi Hurzlmeiers ist, und dann auch noch weiß, dass Rattelschnecks bekannteste Figur die sprechende Fleischsalatstulle „Stulli“ ist, ahnt man, was einen an diesem Abend erwartet.
Rudi Hurzlmeier lebt in München und ist u.a. ständiger Mitarbeiter des Satiremagazins TITANIC. Er veröffentlichte bislang 39 Bücher. Seine Bilder
waren in rund 100 Einzel- und Themen-Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.
Der Name Rattelschneck ist eine eigenwillige Ableitung des englischen Rattlesnake (Klapperschlange). Dahinter verbergen sich zwei Künstler: Marcus Weimer und Olav Westphalen. Nur der halbe Rattelschneck, Marcus Weimer, der auch als Gagschreiber für Olli Dittrich arbeitet, wird diesen Abend mit R. Hurzlmeier bestreiten. Die Zeit meint über ihn und seine an diesem Abend nicht anwesende andere Hälfte: „Die Welt von Rattelschneck ist nicht nur kindlich, abgründig und erzieherisch äußerst wertvoll. Sie ist auch schlecht gezeichnet.
Dieses (scheinbar) ästhetische Unvermögen freilich ist Ergebnis einer
gediegenen graphischen Ausbildung... Und es ist das, was die Kunstge- schichtsschreibung einen Stil nennt, nämlich jener der caricature brute“
Rattelschneck veröffentlicht neben Büchern auch allüberall in Zeitungen und Zeitschriften, seit längerem auch schon in der SZ am Wochenende.
Vorschau: Am 28. Juni „Körpertexte“ von Regina Ray, und Heinrich Heine „hautnah“
Presse LT>>
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Montag, 26. April 2010 um 20 Uhr
„Adressat unbekannt“
Alexander Netschajew und Sebastian Hofmüller lesen Kressmann Taylor
Der Roman „Adressat unbekannt“ der Amerikanerin Kathrine Kressmann Taylor erschien erstmals 1938 im New Yorker Story Magazine und sorgte in den USA für eine breite öffentliche Diskussion, wurde aber erst Jahrzehnte später ein internationaler Erfolg.
Der Roman besteht aus dem Briefwechsel zweier Freunde, dem jüdischen Amerikaner Max und dem Deutschen Martin, im Zeitraum von November 1932 bis März 1934. Zusammen besitzen sie eine Kunstgalerie in San Francisco. Als Martin sich entschließt, mit Frau und Kindern nach Deutschland zurückzukehren, schadet das der Freundschaft nicht, man schreibt sich jetzt lange, herzliche Briefe.
Martin ist erstaunt über die Armut in Deutschland. Doch kann er sich auch hier dank seiner Einnahmen aus der Galerie ein luxuriöses Leben leisten. Mit der Machtergreifung Hitlers wird er nach und nach zum überzeugten Anhänger des Nationalsozialismus. Seine Briefe an Max bekommen plötzlich einen anderen Ton. Das Verhältnis der einstigen Freunde verändert sich radikal, die Geschichte spitzt sich dramatisch zu......
Alexander Netschajew, Schauspieler und Regisseur, Mitbetreiber des ehemaligen K7; längere Zeit im Führungsgremium der Pasinger Theaterfabrik; nach Heiner Brummel und vor Florian Werner Leiter des Stadttheaters Landsberg, regional auch hervorgetreten durch das „Reise nach Petuschki – Projekt“ im Jahre 2003.
Sebastian Hofmüller, zunächst Schauspieler am Münchner Theater der Jugend an der Schauburg, dann am Landestheater Tirol in Innsbruck. Seitdem freier Schauspieler mit Engagements an verschiedenen Bühnen. Des öfteren mit Literaturprogrammen auf Tour.
Presse>>LT
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Montag, 29. März 2010 um 20 Uhr
Jandl goes Jam. Jazz und Worte auf Jandls Spuren
Saxophon: Andreas Nickl , Piano: Norbert Rentsch
Ernst Jandl, der auch ein begeisterter Jazzfan war, lebte von 1925 bis 2000. Lebensgefährte von Friederike Mayröcker. Mitbegründer der Grazer Autorenversammlung. Unter dem Einfluß der konkreten Poesie und des Dadaismus landet Jandl bei der experimentellen Dichtung. Er war nicht nur der Verfasser von Gedichten, sondern auch deren bester Vortragender. Zu seinen bekanntesten Texten gehören u. a. Gedichte wie „heldenplatz“, „ottos mops“, oder aus „Laut und Luise“ „schtzngrmm“ und „lichtung“:
„lichtung
manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum!“
Es gibt zahlreiche Schallplattenaufnahmen seiner von ihm rezitierten Sprach- und Lautexperimente, die häufig von Gesang und Jazzmusik begleitet sind.
Norbert Rentsch und Andreas Nickl setzen diese Tradition auf kongeniale Weise fort. Die Texte ihres Inspirationsquells Jandl sind für sie Vorlagen für ein freies Spiel gedanklicher und musikalischer Art. An einem kurzweiligen Abend mit Sprachskizzen und musikalischen Echos sind sie würdige Interpreten des alliterationsvernarrten Wortkompositeurs Jandl.
Presse>>LT
Vorschau: Montag, 26. April um 20 Uhr im kult.café in Diessen „Adressat unbekannt“ von Kathrine Kressmann Taylor. Es lesen Sebastian Hofmüller und Alexander Netschajew
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Montag, 22. Februar 2010 um 20 Uhr
„Neues vom Hexen(Anwalt)“
Claus-Peter Lieckfeld liest aus seinem Roman „Spee“
Fredericus Spee - Jesuit, Dichter, Philosoph, Jurist, Humanist – war eine herausragende Gestalt Anfang des 17. Jahrhunderts. Bekannt wurde er als „Anwalt der Hexen“, vor allem wegen seines Buches „Cautio Criminalis“- einem epochalen Werk humanistisch-juristischer Prägung, in dem er den Hexenwahn und die Bibel der Hexenjäger, den „Hexenhammer“, scharfsinnig seziert hat. Spee ist heute noch als geistlicher Barockdichter und Naturlyriker bekannt und gegenwärtig ( z. B.: „O Heiland reiß den Himmel auf“)
Spee entging knapp einem Mordanschlag, einem Berufsverbot als Priester und dem Scheiterhaufen. Seine Entlarvung der Hexenjäger war so unwider-stehlich klug und logisch, dass sie die Umtriebe der gewerbsmäßigen „Schnüffler und Brenner“ zu gefährden drohte.
Lieckfeld hat in seinem Roman „Spee“ – der vermutlich noch in diesem Jahr erscheinen wird- die drei entscheidenden Jahre in Spees Leben (April 1629 bis April 1632) nachgezeichnet.
Claus-Peter Lieckfeld war viele Jahre Redakteur der Zeitschrift natur und ist seither freier Autor und Wissenschaftsjournalist. Seine Natur- und Tierreportagen erscheinen in GEO, Der Zeit, mare, merian, dem SZ-Magazin und in anderen Publikationen. Er verfasste Theaterstücke, Hörspiele, Kabarett-Texte, zahlreiche Sachbücher und historische Romane. Zwei Werke spielen in der Wikingerzeit, „Das Buch Haithabu“ und „Das Buch Glendalough“.
Presse>>LT
Vorschau : Montag, 29. März „Jandl goes Jam“. Ein Pianist und ein Saxophonist setzen sich mit den Gedichten Ernst Jandls auseinander
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Montag, 25. Januar 2010 um 20 Uhr
Oli Biehler berichtet aus seiner „Werkstatt“
Der Musiker und Filmkomponist Oli Biehler ,
der am Rande des Schwarzwalds aufwuchs, mit zwölf Jahren an Klavierwettbewerben teilnahm, mit 16 Jahren seine erste Band gründete, seinen ersten Plattenvertrag mit einundzwanzig Jahren unterschrieb, dabei schon mitten in einer musikalischen Ausbildung steckte, die sich im Alter von 24 Jahren auf Film-Scoring unter Komponist und Oscar-Preisträger Cong Su spezialisierte, mit 26 Jahren sein eigenes Tonstudio besaß, das dann, als er 28 Jahre war, nach Berlin übersiedelte, bis heute etwa 40 Filmmusiken für Fernsehen und Kino komponierte, sowohl für große Orchester als auch für kleine Ensembles, Orchester-Arrangements für Künstler wie Ronan Keating, tocotronic, Delaware, nikko u. a. übernahm, seit 2004 Mitglied der Deutschen Filmakademie ist,
gibt uns Einblick in seine Arbeit, stellt uns etliche seiner musikalischen Werke vor und zeigt uns Ausschnitte aus einigen der Filme, für die er dieMusik komponiert hat . Unter anderem schrieb er die Musik zu vielen Tatort-Folgen und arbeitete des öfteren mit den Regisseuren Ute Wieland, René Heisig, Uwe Janson und Thomas Bohn zusammen, wurde beim Internationalen Festival des jungen Films in Bludenz/Oesterreich für „Sie sucht ihn“ ausgezeichnet, mit dem Deutschen Fernsehpreis 2004 für „Das siebte Foto“, „Mein erster Freund“, „Mutter und ich“ und beim Internationalen Film- Festival in Kairo für „seeds of doubt“ geehrt.
Und vielleicht hören wir auch an diesem Abend etwas von seinen Kompositionen, die gerade im Entstehen sind.
Presse>>LT
Vorschau : Am letzten Montag im Februar(22.2.) präsentiert uns die Land-schaftsplanerin Almuth Boedecker „Persische Gärten“.
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Montag, 30. November 2009 um 20 Uhr
FUNDSTÜCKE
Egon Günther und Thies Marsen lesen
Egon Günther liest aus den in den letzten Jahren in Riederau entstandenen Gedichtbänden „Ausblick“, „Souvenirs & Leftovers“ und „hegt traum kerne“.
Thies Marsen liest aus der unlängst überraschend aufgetauchten, noch unveröffentlichten Autobiographie von Hilde Kramer (1900- 1974), die in Riederau und Umgebung bei Gabriele Kaetzler („Die Roten Frauen von Riederau“) „die vier glücklichsten Jahre ihrer Kindheit verbracht“ hat. Hilde Kramer war in den Jahren 1918/19 in München eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Revolutionszeit. Oskar Maria Graf hat sie in seinem Bekenntnisbuch „Wir sind Gefangene“ verewigt.
Ein Abend kostbarer Fundstücke , wenn man davon ausgeht, dass zum einen im Geschwindigkeitskanal des 21. Jahrhunderts jedes Gedicht ein Fundstück wohltuender Entschleunigung ist, zum andern eine Persönlichkeit wie Hilde Kramer durch ihr gelebtes Leben schon die provinzielle Enge sprengte, ehe Teile dieser sich auch noch zu verkitschter Trachtenrührseligkeit und zum oberbayerischen Disneyland abschwangen.
Egon Günther , 1953 in München geboren, Maler, Übersetzer und Autor, z. B. von Gedichten (siehe oben) und dem liebevoll kritischen Heimatbuch der etwas anderen Art „Bayerische Enziane“, Edition Nautilus 2005.
Thies Marsen, 1970 geboren, Studium der Politikwissenschaft, ist Hörfunkjournalist, der schon des öfteren mit Egon Günther zusammen-arbeitete, zum Beispiel beim BR-Feature „Die Roten Frauen von Riederau“.
Vorschau : Am 25. Januar 2010 berichtet der Filmkomponist Oli Biehler aus seiner Werkstatt.
Presse>>LT
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Montag, 26. Oktober 2009 um 20 Uhr
Einer, der weiterlebt - in memoriam Bertl Graf
Nonsenstexter und Brunnensprenger
Ein Künstler, der sich nicht nur auf einen Bereich beschränken ließ, sondern für Sebastian Huber, alias Goy, der die Veranstaltung arrangiert hat, „die leibhaftige Verkörperung der hiesigen Kunstszene darstellte“.
Nonsens und Ernsthaftes
Die Schauspielerin Elisabeth Günther brachte Texte von Bertl Graf zu Gehör und Goy las Biografisches. Ein bayerisches Gedicht über die Ravioli in dadaistisch-lautmalerischer Verfremdung sprach er mit Christiane Graf.
Die Anfangszeilen „Ra-di und Ra-vi-oli mag i“ verraten etwas von Grafs Humor. Er war ein Künstler, der die Skurrilität der Existenz in Nonsensegedichte einfangen konnte, genauso aber dem Nachdenken Raum gab. „Kriegsbild aus dem Libanon, ein zerstörtes Haus betrachtend“, nennt sich eines seiner Gedichte. Philosophische Reflexionen über einen Tropfen im Teich sind ebenso zu finden wie Gedanken über den Tod.
Auf knapp 50 Minuten hat Goy diesen Vortrag kondensiert, ein Patchwork aus Graf-Texten, Biografischem und wunderbaren Kontrabass-Passagen von Teja Andresen. Damit war der Abend aber noch nicht zu Ende: Aus dem Publikum heraus, aber als Teil der Performance, gaben einzelne Sprecher ihre Erinnerungen wieder. Janos Fischer, Wolfram Dietze, Karin Fesser und Professor Dr. Dietrich Klemm erzählten von Begegnungen mit dem „Ammerseer aus dem Böhmerwald.“
Auch für jene, die Bertl Graf nie persönlich erlebt hatten, wurde etwas spürbar vom Charme und der Kreativität dieses Künstlers. Diese besondere Atmosphäre mag auch dem Umstand zu verdanken sein, dass sich mit Goy und Graf zwei in ihrem Humor geistesverwandte Künstler gefunden hatten.
Mit Humor und List
Graf war ein Mensch, der sich nicht davor scheute, gegen Obrigkeiten anzugehen, und zwar mit List und Humor. Der Dettenschwanger Janos Fischer erzählte die Anekdote, als der damalige Landrat Bernhard Müller-Hahl selbst einen Brunnen für Riederau entworfen hatte. Im Zusammenhang mit den damaligen Diskussionen um Kunst am Bau wurde dies von den heimischen Künstlern als Affront empfunden. Graf schaltete eine Anzeige mit der Ankündigung, dass er Müller-Hahls Brunnen sprengen werde, mit genauer Angabe von Zeit und Datum.
In Riederau erwartete den Künstler ein Polizeiaufgebot, er aber nahm eine Gießkanne, füllte sie voll Wasser und „sprengte“ den Brunnen.
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Montag, 28. September 2009 um 20 Uhr
„Nachtflug“ -
Peter Becher liest aus seinem soeben erschienenen Buch*
Sommer 2005. Paul Bergmann, der in New York lebt, ist gerade von der Beerdigung seines Vaters aus Deutschland zurückgekehrt. Er beschließt, seiner ihn umtreibenden Gefühle wegen eine Woche in Chicago zu verbringen, ehe er zu einer Konferenz in Milwaukee fährt, glaubt, sie dadurch in den Griff zu bekommen. Weit gefehlt. Auf dem Rückflug verfolgen ihn mit einsetzender Dunkelheit Bilder seiner Vergangenheit: der kleine Junge, der sich vor einem Gewitter fürchtet; die Arbeit in einem Münchner Jazzlokal; die Geburt einer Tochter; die Wiederbegegnung mit einer Jugendliebe; der Abschied von seinem sterbenden Vater. Doch schon setzt das Flugzeug zur Landung in New York an. - „Nachtflug“ ist kein elaborierter Roman, sondern eine Erinnerung, skizziert souverän Bilder, schafft Stimmungen. Schauplätze sind u. a. München, Prag, Berlin und Chicago, eine steirische Almlandschaft, der Pont du Gard in Südfrankreich und der Ammersee.
Der 1952 in München geborene Peter Becher hat familiäre Wurzeln in Böhmen und Österreich. Was erklärt, daß dieser Kulturkreis für seine berufliche Tätigkeit und seine Publikationen bestimmend ist, von der Dissertation über den „Untergang Kakaniens“ (1982), der Essay-Sammlung „Zwischen München, Prag und Wien“(1995) bis zu seiner Biografie Adalbert Stifters(2005). Außerdem hat er Sammelbände über das deutsche Exil der 30er Jahre in der Tschechoslowakei(1992) und über deutsch-böhmische Literatur unter dem Hakenkreuz (2005) herausgegeben. Becher ist Mitglied des tschechischen PEN und leitet in München den Adalbert Stifter Verein, der vom Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung als Institut finanziert wird.
Peter Becher „Nachtflug“, Verlag Karl Stutz, Passau 2009
Presse>>
Vorschau: Montag, 26. Oktober : „Einer, der weiterlebt – in memoriam Bertl Graf“
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Montag, 29. Juni 2009 um 20 Uhr
Ein Abend mit Hartmut Geerken*
Geerken studiert Orientalistik, Philosophie, Vergleichende Religions-wissenschaft und Germanistik in Tübingen,
Constantine/Algerien und Istanbul. Lebt und arbeitet als Leiter bzw. Dozent von/an Goetheinstituten in Kairo, Kabul
und Athen. Unternimmt Reisen nach Pakistan, Indien, Ostasien, Afrika und Australien.
Ist u. a. Autor, Komponist, Filmemacher, darstellender Künstler, Schau-spieler, Holzfäller, Mykologe, Archivar,
Ausstellungsmacher, Herausgeber.
Ende der 50er Jahre erster Kontakt mit der Musik von Sun Ra, den er 1971 nach Kairo einlädt, um dessen Wunsch zu
erfüllen, im Land seiner geistigen Herkunft spielen zu können. G. besitzt heute eines der umfangreichsten Sun-Ra-Archive.
Sein Buch „Omniverse Sun Ra“ (1994) mit einer ersten umfassenden Diskografie des Musikers wurde zu einem Kultbuch.
Zusammen mit James Wolf von der Library of Congress in Washington Herausgeber der gesammelten dichterischen und
philosophischen Werke Sun Ras.
G. beschäftigt sich intensiv mit Neuer Musik. Nimmt von 1978 bis 2002 am Bielefelder „Colloquium Neue Poesie“ teil. Ist
Darsteller in Filmen und Theaterstücken Achternbuschs. 1990/91 Lehrauftrag an der Universität Bayreuth („Hörspiel und
Pornografie“). 1986 bis 2001 zahlreiche Hörspielproduktionen für den Bayerischen Rundfunk.
Während seines sechsjährigen Ägyptenaufenthalts ist er Mitbegründer der „CairoJazz Band“ sowie Gründer und Leiter
des „Cairo Free Jazz Ensembles“ .
1966/67 findet Geerken zusammen mit Sigrid Hauff in Frankreich die Nachlässe der exilierten deutschen Philosophen
Anselm Ruest und SalomoFriedländer/Mynona. Geerken gibt zur Zeit mit Detlef Thiel eine 30bändige Werkausgabe von
Friedländer/Mynona heraus. Ab 1976 organisiert er in Kabul die indo-afghanisch-europäischen Musikwochen mit Konzerten,
Seminaren, Ausstellungen und Filmen. Bestreitet ab 1977 mit Wahab Madabi die erste regelmäßig ausgestrahlte Jazzsendung
von Radio Afghanistan.
*Der heute in Wartaweil lebende Autor veröffentlichte zahlreiche Bücher. Aus einigen liest er an diesem Abend .
Der Schriftsteller und Maler Egon Günther („Bayerische Enziane“) führt in den Abend ein.
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Montag, 25. Mai 2009 um 20 Uhr
Der Papiersoldat
Ekkehard Maaß singt Lieder von Bulat Okudshawa über Liebe, Verrat, Krieg und Versöhnung
Bulat Okudshawa (geb. 1924 in Moskau – gest. 1997 in Paris) war ein russischer Dichter und Chansonnier. Der oppositionelle Künstler galt als der Georges Brassens der Sowjetunion. 1937wurde Os. Vater als angeb-licher deutscher Spion erschossen, seine Mutter verbrachte 18 Jahre in Arbeitslagern des GULAG. Bis zu ihrer Rehabilitation lebte O. in Tiflis, ab 1956 wieder in Moskau. In der Phase der Entstalinisierung trat O. mit melancholischen, metaphorischen Gedichten pazifistischer Prägung auf, die sich gegen staatliche Repressionen wandten, und begleitete sie auf der Gitarre. Da die Medien ihm verwehrt waren, machte er private Moskauer Wohnungen zu seiner Bühne. Seine Lieder wurden auf Tonband mitge-schnitten, nachgesungen und verbreiteten sich schnell in der gesamten Sowjetunion. Er wurde zum Sprachrohr der Nachkriegsgeneration. In den Sechzigerjahren komponierte er Filmmusik, verfasste Drehbücher, kämpfte gegen die Zensur, unterzeichnete Petitionen gegen die Inhaftierung von Autoren. Sein Werk umfasst neben anderem ungefähr 200 Lieder und 1000 Gedichte.
Ekkehard Maaß , wenn man so will, Okudshawas deutsches Double, in einem evangel. Pfarrhaus aufgewachsen, studierte Theologie und Philosophie, war in der DDR als Bürgerrechtler und Sänger von Okudshawaliedern bekannt. Organisierte in seiner Wohnung Lesungen von Autoren, die sich schon lange vor dem Ende der DDR von der sozialistischen Utopie lossagten und als Dichter- und Malerszene vom Prenzlberg bekannt wurden. Bei ihm verkehrten Autoren wie Christa Wolf, Heiner Müller, Volker Braun, Tschingis Aitmatov, Jewtushenko, Ernst Jandl, Allen Ginsberg u. a. Seit 1996 leitet Maaß die von ihm gegründete Deutsch-Kaukasische Gesellschaft mit Schwerpunkt Tschetschenien.
Presse>>>
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Montag, 27. April 2009 um 20 Uhr
Szenen aus „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus
mit Musik aus der Zeit des Ersten Weltkrieges
In seinem Drama, das während des Ersten Weltkrieges spielt, hat Kraus Phraseure in Szene gesetzt und hat damit seine satirische Pressekritik um eine szenische Dimension erweitert. Die Kraus’sche Nörgler-Figur ( wer erinnert sich da nicht an Helmut Qualtingers Interpretation), diese kommentierende Instanz, die in ihrer Doppelrolle als Autor und Außenseiter-Figur des Dramas eine überlegene Sicht auf die Menschheit einnimmt, zeigt Kraus als Statthalter ethischer und moralischer Werte. Vielleicht gerade deswegen hat der Abend auch komische, bunte, gefühlige und verrückte Seiten.
Karl Kraus (1874 – 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Sprach- und Kulturkritiker – vor allem ein scharfer Kritiker der Presse und des Hetzjournalismus.
Die Darbietenden sind :
Andreas Feiner , Musiker und Kabarettist.
Clea Stracke , studierte an der Akademie der bildenden Künste München, erhielt im Frühjahr 2009 den Diplompreis der Erwin und Gisela von Steiner Stiftung.
Julia Rahneberg , Schauspielerin, sieben Jahre Jazzballett an der Iwanson Dance School, Engagements bei freien Theatergruppen.
Eliabeth Krause , Absolventin der Hochschule der Künste (Darstellende Kunst) Berlin. Regieassistentin unter Stroux, Gmeiner, Schwarze und Rudolf Noelte. An diesem Abend zuständig für Textauswahl und Regie.
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Sonderveranstaltung begleitend zum kleinen Format 2008:
am 15. Dez.2008 um 20 Uhr im kult.cafe: „Nichts weiter als das“ Hörspiel von Sebastian Goy
Seit über 50 Letzte Montagen hat Sebastian bereits veranstaltet. Jede für sich war spannend und aufschlussreich. Die Veranstaltungen Goys letzte Montage, die für manch einem schon zu einer festen Einrichtung geworden ist, hat Sebastian mit viel Engagement gemacht. Er hat uns manch interessantes Nischenthema oder Persönlichkeit präsentiert. Nun, im Rahmen der Ausstellung „das kleine Format“ möchte ich heute Abend diese Arbeit von Sebastian würdigen.
Sebastian Goy wuchs in Stuttgart auf. 1957 siedelte die Familie nach Dießen um. Sein Vater, ebenfalls Schriftsteller, schrieb u.a. Theaterstücke, jobbte aber auch mal, um den Lebensunterhalt zu sichern. Er konnte immerhin eine neunköpfige Familie ernähren und seine Mutter 7 Kinder großziehen. Der Großvater mütterlicherseits betrieb Heimatforschung. Sebastian Goy, war mehrere Jahre Lehrer, von 1981 bis 1984 Redakteur in der Hörspielabteilung des SFB. Nach acht Jahren in Berlin, lebt er wieder seit 1992 am Ammersee. Katja Huber, seine Tochter, ist Schriftstellerin der 3.Generation in der Familie, mit einem spritzigem, hintersinnigem Stil.
Vor einigen Wochen wurde bei der ARD –Hörspieltagen im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe seine Hörspielbearbeitung „ schon schön“ vor 800 Besuchern live aufgeführt. Für sein Hörspiel "Frau Holle auf Reisen" erhielt er 1998 den Deutschen Kinderhörspielpreis und 1999 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Ich kenne Sebastian als Schriftsteller und Hörspielautor mit einem umfangreichem Oeuvre, einer skurrilen Feder und einer Schreibweise, bei der sich oft mehrere Ebenen überlagern und die Chronologie ein Fremdwort ist. Als ich das Hörspiel „Nichts weiter als das“ hörte, war ich sogleich gefesselt und konnte der Geschichte folgen ohne groß meine Gehirnwendungen zu befragen, wer ist jetzt wer ist und warum....ich empfand das Stück als kurzweilig, interessant und spannend.
So wie wir heute abend zusammensitzen meine liebe Zuhörer, fühlt sich Sebastian Goy wie zuhause. Er ist in einer Großfamilie aufgewachsen, das gestaltete sich sehr häufig wirbelig und turbulent. Bei „Nichts weiter als das“ handelt es sich um eine autobiografische Geschichte, wobei Dichtung und Wahrheit, so wie es bei einem literarischem Werk nun mal ist, nicht immer auseinander zu halten sind. Clemens, die Hauptfigur hat 4 Brüder und 2 Schwestern, Eltern, Großeltern, Tanten, Cousinen, Vettern, Freunde, Liebhaberinnen, Weinflaschen und Onkels. Die Geschichte erzählt von dieser Großfamilie und Clemens beschreibt die Welt in der er aufwuchs mit seiner kindlichen Wahrnehmung. A. Foresti
Presse>> LT
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Vergangenes ab März 2004:
29. März 2004: „Alles Pachelbel?“ – ein Hörspiel von Sebastian Goy
26. April 2004: „Die Integralrampe- zur Bautechnik der großen Pyramiden in Ägypten“ – ein Abend mit der Ägyptologin Rosemarie Klemm ( assistiert vom Geologen Dietrich Klemm )
24. Mai 2004: „Gestatten Babel“ – Kevin Perryman stellt drei Lyriker ( zwei Schotten und einen Waliser) seines Verlages vor und liest
aus deren Werk: George Mackay Brown, Sean Rafferty und R. S. Thomas
28. Juni 2004: „Dem Schlittschuhläufer geht es um etwas anderes als umseine Spuren – eine Hörfunkmontage über den Maler Janos Fischer“ nebst einigen seiner neuen Bilder und einer Videopost aus Wien von Samuel Schaab
26. Juli 2004: „Statt der Angst“ – Musiker und Komponist Vridolin Enxing ( früher Politrockgruppe „Floh de Cologne“) gibt einen spannenden Einblick in seine künstlerische Arbeit mit Jugendlichen
27. September 2004: „Mäzene und Sponsoren“ – Kunsthistoriker Thomas Raff über die Geschichte des Mäzenatentums
25. Oktober 2004: „Die Poesie des Zwischenraums“ – Architekt Axel Tilch über Straßen und Plätze, Höfe und Parks
31. Januar 2005: „ Gold aus der Wüste“ – Rosemarie Klemm über das „Fleisch der Götter“ aus dem Gebirge östlich des Nils und aus der nubischen Wüste
28. Februar 2005: „In meinem Blick“ – Stein Vaaler liest Gedichte „Marillen und Stacheldraht“ – Jaromir liest aus seinen Kindheitserinnerungen
25. April 2005: „Die Kinder von Peak Sneng“ – Monika Proksch stellt ihr Kinder- und Frauendorf in Kambodscha vor.
30. Mai 2005: „Im Asyl deiner Arme“ – Liebesgedichte und so.... von und mit Kevin Perryman.
27. Juni 2005: „Wörlitz und das Dessauer Gartenreich“ – Almut Boedecker (Landschaftsarchitektin) und Prof. Thomas Raff (Kunsthistoriker).
25. Juli 2005: „Fraktur, die gebrochene unter den Schriften“„Die verschlungenen Wege der sogenannten Schwabacher Judenletter“ - Der Typograph und Lyriker Philipp Luidl über die verschlungenen Wege der sogenannten Schwabacher Judenletter.
26. September 2005: „Braune Flecken im Idyll – der Journalist Thies Marsen über das Voralpenland als Basis, Rückzugs- und Tatort der Nationalsozialisten.
31. Oktober 2005: „In Joy & Grieve“ – ein Hörbild zu Allerseelen mit Petra Schild (Gesang), Hans –Peter Klein ( Laute, Vihuela und Theorbe), Susanna Ricchio ( Gambe und Flöte) und Erwin Kloker (Sprecher). Musik von John Coprario, Diego Ortiz und Johann Schop. Text von Wolfgang Hildesheimer.
(ausnahmsweise nicht im K7, sondern in der Evangelischen Friedenskirche, Fischermartlstraße in Diessen)
28. November 2005: „Sehnsucht nach Harmonie“ – Adalbert Stifters Lebenund Werk , vorgestellt von Peter Becher, dem Autor der vor kurzem im Pustet Verlag erschienenen Stifter-Biographie.
30. Januar 2006 : „Rahels Dachstube“ - Szenische Lesung mit Elisabeth Krause
27. März 2006 : „ERICH ABEL“ - ein Ausflug in die Berge ins Dunstfeld der legendären Reintalanger-Hütte. Erich Abel spielt eigene Kompositionen auf seinem Akkordeon, erzählt Geschichten, zeigt Bilder und nimmt uns mit auf die Suche nach dem Urheber einer CD im fernen Indien und Bangladesh.
24. April 2006 : LESUNG MIT MUSIK - es lesen Katja Huber und Sebastian Goy . Es spielt Johanna Dorn. Eine Benefizveranstaltung für den Diessener Verein „Zukunft für die Kinder der Welt e. V.“
26. Juni 2006 : Des Kaisers neue Kleider Mechanismen der Macht - Mechanik der Verführung
Gedanken von Jürgen Geissler zum satirischen Märchen von Hans Christian Andersen
31. Juli 2006 : Reden über den Garten Eden Gedanken zu Hieronymus Boschs „Garten der Lüste“ - ein Abend mit Dr. Thomas Raff
25. Sept. 2006 : Stolpersteine - Zeichen des Erinnerns Ein künstlerisches Projekt für Deutschland und Europa von Gunter Demnig
vorgestellt von Heike und Klaus Fleischmann
27. Nov. 2006 : Bücher über Diessen - Bücher von Diessnern - ein Leseabend mit Thomas Raff, Sebastian Goy und Peter Becher
29. Jan. 2007 : Meine Arme breiten sich aus wie Flammen ein literarischer, musikalischer und tänzerischer Abend um die Lyrikerin Else Lasker-Schüler.
Roswitha Maria Gerwin liest, Katrin Kröner tanzt.
26. Febr. 2007 : Die Eichenallee in Seefeld - ein Denkmal in der Kulturlandschaft der Grafen zu Toerring - ein Abend mit der Landschaftsarchitektin Almuth
Boedecker
30. April 2007: „Die Reise nach Njetowa“ - Katja Huber stellt ihren neuen Roman vor.
05. Mai 2007: Lesung der drei tschechischen Dichterinnen und Dichter
Daniela Fischerová, Ivan Binar, Josef Hrubý und des Diessener Lyrikers Philipp Luidl - Einführung und Moderation: Peter Becher
25. Juni 2007: Claus-Peter Lieckfeld mit der „Polarstern“ in antarktischen Gewässern
30. Juli 2007: Ein Klangkonzert mit Winnie Rode
K7 , Krankenhausstr. 7, 86911 Diessen am Ammersee
........ ab 2008 im kult.café in der Prinz-Ludwig-Straße 23 in 86911 Diessen am Ammersee
28. Januar 2008: „Einen großen Sommer lang“ oder das vieldeutige Lächeln der Erotik - Roswitha Maria Gerwin über Rainer Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé
25. Februar 2008: KIKI BOHEMIA + GOLDEN DISKÓ SHIP Ein Independent Popmusicabend - zwei Musikerinnen aus Berlin
31. März 2008: KinderAugenBlicke - „I hate music“ Franziska Stürz, Sopran und Stefanie Schumacher, Akkordeon mit Werken von Modest Mussorgsky, Francis Poulenc und Leonard Bernstein
28. April 2008 : Wer malt denn da, und warum? Und warum ausgerechnet so und nicht anders? Zum Verständnis der Bilder Martin Gensbaurs - eine Gesprächsrunde mit Angelika Hoegerl, Emilia Scharfe, Hartfrid Neunzert, Florian Trampler und Thomas Raff
26. Mai 2008: Der Bildhauer Christian Tobin, seine künstlerische Biografie, sein bisheriges Werk, seine neuesten Arbeiten - ein Atelierbesuch
30. Juni 2008:Brückenbauer über den Kulturgraben Arabien - Europa Ein Abend mit Dietmar Quist
28. Juli 2008: Beat Stories, Thomas Kraft (Herausgeber) und Egon Günter lesen aus dem gleichnamigen Buch Presse>>
29. September 2008: Jacques Brel und das Glück - eine kleine Exkursion mit Katalin Fischer Presse>>
17. Oktober 2008: Das Jahr 1968 - deutsch-tschechische Perspektiven mit Stepan Benda und Richard Szklorz
24. November 2008: Die Sprache der Materialien, Anleitung zu einer Ikonologie der Werkstoffe- ein Abend mit dem
Kunsthistoriker Dr.Thomas Raff - Presse>>
26. Januar 2009: Das Imperium der Komantschen - ein Abend mit Professor Wolf Schröder - Presse>>>
30. März 2009: Jazzkonzert - Micha Acher mit Band - Presse>>
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