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3. Produzentenausstellung "das kleine format" 2010

Wir laden Sie herzlich ein, in der Vorweihnachtszeit 26 Künstler kennenzulernen
deren unterschiedliche Bilder und Skulpturen eines gemeinsam haben:
ein kleines Format, in großer bildnerischer Qualität !

Thema ist "Landschaft".

Eröffnung: Freitag 19. Nov. 20 Uhr, Einlass 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. Nov. bis 05. Dez. 2010
Öffnungszeiten: jeweils Do. bis So. 14 bis 19 Uhr

am 25.Nov. zu "Diessen leuchtet" bis 22 Uhr verlängerte Öffnungszeit

Sonderausstellung im kult.cafe mit Arbeiten von Cornelia Rapp.
Installationen von Nue Amman, Franz Hartmann und und Christian Tobin.

Im Kulturforum, Blauen Haus in Diessen/Ammersee
86911 Diessen, Prinz-Ludwigstr.23

Programm der Vernissage:

  • Begrüßung durch Schirmherrn Herbert Kirsch
    Erster Bürgermeister des Marktes Diessen am Ammersee
     
  • „Kultur.Landschaft.Kunst – Wie wir uns in der Welt beheimaten“,
    Dr. Sepp Dürr, Kulturpolitischer Sprecher
    ,Die Grünen im Bayerischen Landtag
    zum Nachlesen>>

  • "Was ist Kunst wert. Bildende Kunst in Zeiten der Krise", Annunciata Foresti, Kuratorin
    zum Nachlesen >>

  • Publikumsprämierung und Ankauf durch Bürgermeister Herbert Kirsch

  • BILDERGALERIE >>


Plakat 2010


Prospekt 2010

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Foto Thomas Eickmann

Unter großem Applaus gewann Christian Tobin (links) die Publikumsprämierung am Eröffnungsabend. Hier mit unserem Bürgermeister Herbert Kirsch, der sich für einen Stein fürs Rathaus entschieden hat.


Foto Lukas Schramm

"Landschaft, das zeigen die ausgestellten Werke, ist ein spannendes, produktives Thema.
Natur und Landschaft, würde man meinen, sind etwas sehr Handfestes, Gegenständliches.
Aber wenn wir eine Landschaft wahrnehmen, geschieht das bereits in kulturellen Mustern.
Überspitzt gesagt: bei Landschaft geht es gerade nicht um Materielles. Was wir hier um uns
herum betrachten können, sind Bilder von Bildern von Bildern, die sich zu Bildern von
Bildern von Bildern in Beziehung setzen.
Kunstbetrachtung funktioniert ja ohnehin stets vor dem Hintergrund der vielen Bilder, die wir
in unserem Leben schon gesehen haben. Die Geschichte der Kunst prägt unsere
Wahrnehmung, selbst wenn wir nie einen Fuß in ein Museum gesetzt hätten." "Der Blick auf die Landschaft ist also bereits eine Art schöpferischer Akt. Er schafft aus Naturelementen Landschaft, indem er sie zueinander und zum Betrachter selbst in Beziehung setzt. Dem Blick voraus aber geht die praktische Arbeit. Bis vor kurzem war das die bäuerliche Kultivierung. Das Besondere an einer Kulturlandschaft ist, dass in ihr viel mehr Menschen leben können als von der reinen Natur. Das ist der materielle Kern einer schönen Landschaft. Die Welt wird zur Heimat, der Blick auf die Landschaft gibt uns ein Heimatgefühl. Kulturpolitischer Specher der Grünen Sepp Dürr mit einer äußerst interessanten Ansprache und fast allen Künstler."
Ansprache von Sepp Dürr zum Nachlesen >>


Foto Lukas Schramm

"Landschaft – Natur das sind für jeden Künstler Grundthemen. Ob abstrakt wie Fritz Winter,
der nach seinem Mal- und Ausstellungsverbot, sowie während der langen
Kriegsgefangenschaft wo er während seinem Genesungsurlaub in Dießen die "Triebkräfte
der Erde" schuf. Diese gelten übrigens noch heute als Schlüsselwerke der
Nachkriegskunst. Hierin setzte sich Winter bereits intensiv mit der Natur und ihren
zerstörerischen und schöpferischen Kräften auseinander.
Oder wie bei Bernd Zimmer ebenso international hoch gehandelter Künstler. Die Natur
begleitet ihn durch seine gesamte künstlerische und persönliche Biografie, wenn Sie seine
großformatigen Bilder sehen, dann wissen Sie, was diesen Maler vorantreibt und mit
welcher großen malerischen Kraft. Seine großen Bilder aus der Serie „ Reflexion „ lassen
den Atem anhalten.
"
"Natürlich brauchen wir den Liebhaber, der unsere Kunstwerke kauft, aber darüber hinaus
ist das, was sich durch den Kauf ausdrückt für uns Künstler ebenso lebensnotwenig. Ich
spreche von der Anerkennung unserer Arbeit und die Liebe des Publikums zur Kunst!
Denn was unsere Arbeit so wichtig macht ist Ihre Wertschätzung, sonst stünden wir
Künstler mit leeren Händen da.
Jeder Künstler braucht, wie jeder Berufstätige oder Berufene eine gesellschaftliche
Positionierung seiner Arbeit, seines Werks. Dass diese Positionierung der Künstler in
unserer Region immer besser gelingt, dafür kämpfe ich. Wir wollen uns hier in Diessen und
am Ammersee immer mehr positionieren und bemerkbar
machen."
Einführung von A. Foresti zum Nachlesen >>

 

Fotogalerie >>>

Die Ausstellung das kleine Format 2010 ist wieder ein voller Erfolg gewesen, bei der Eröffnung waren etwa 350 Besucher da, insgesamt wurde die Ausstellung von über 3500 Besuchern besucht.

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Begleitprogramm:

Museumspädagogischer Vormittag für Kinder

mit Nue Ammann, für Kinder ab 10 Jahren
Führung durch die Ausstellung am Sonntag, den 28. Nov. von 11:00 bis 12:00 Uhr, Kleinen Malblock und Buntholzstifte
mitbringen

Kaffee - Kuchen - Kunst

am Samstag, den 27. Nov. von 16:00 bis18:00 Uhr

In gemütlicher Kaffeehausatmosphäre genießen Sie im Rahmen der Ausstellung „das kleine format“ „Der Ammersee ein Eldorado der Landschaftsmalerei“, einen Vortrag des Kunsthistorikers Dr. Thomas Raff.

Zur Landschaftsmalerei am Ammersee erheben sich manche Fragen: Kamen die Maler wegen der Landschaft hierher? Und seit wann?
Oder kamen sie aus ganz anderen Gründen und wurden erst hier Landschaftsmaler?
War das hier eine Künstlerkolonie? Und was ist eine Künstlerkolonie eigentlich?
Warum gab und gibt es hier so viele Künstler?
Gibt es einen Ammersee-Stil? Oder wenigstens die typischen
Ammersee-Motive?
Die Landschaftsmalerei ist tot, es lebe die Landschaftsmalerei?
Ein paar Gedanken zu ein paar Fragen.


Anschließend gibt es eine Führung durch die Ausstellung.

Baumwolltragetaschen mit langem Henkel

Limitierte Auflage von 200 Stück

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Künstlerliste 2010:

Julia Albrecht, Diessen

Julia Albrecht, geb. 1962, Ausstellungen im Haus der Kunst, München, in städt. und privaten Galerien.
Ankäufe und Preise öffentlicher Institutionen.
Zur Arbeit: Erinnerungsstücke

Landschaft hat eine virtuelle Seite: Man zehrt von den Erinnerungen, die man von einem Ort mitnimmt.
Die 12 Kästchen sind kleine Reisen, in denen sich Ideen zu Landschaften überlagern: Wasser, Berge, Agrarland und Wald.

Nue Ammann, Diessen

Blüten flüstern Gedichte. Sind miteinander im Dialog. Ihre Worte sind meine Worte. Nicht schwarz auf weiß zu lesen. Zu Hören. Die Blüten öffnen sich. Ein Geheimnis weht an die Luft, schaukelt in den Blättern und verströmt seinen Duft. Ans Ohr geraten, fällt es hinein.
Im Geist beginnt es Wurzeln zu treiben. Wächst. Für einen Strauß in neuen Farben.

1976 - das Alphabet, 92 bis 96 - Designstudium, 05 bis 06 – Stipendium
Drehbuchwerkstatt, seit 08 freischaffende Autorin

llse Bill, Peiting

Die Reliefarbeiten von Ilse Bill werden durch das Fotografieren abgemähter Wiesen angeregt, deren bezauberndes Wechselspiel zwischen Grasreihen und Schneisen die  Landschaft  zweimal jährlich in Streifen zeichnet.
Durch einen Wackelbildeffekt schickt Bill den Betrachter auf eine Reise durch eine Szenerie, die mehr als nur eine Ansicht hat.
Ilse Bill wurde 1965 geboren, studierte freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, lebt und arbeitet seit 1998 in Schongau.
Ausstellungen im In und Ausland

Angelika Böhm-Silberhorn, Utting

1958 in München geboren. Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München
bei Prof. Sauerbruch und Rudi Tröger, zuletzt Meisterschülerin, zeitweise Studienrätin für Kunst-erziehung. Seit 1994 freiberuflich als Malerin in Utting am Ammersee.

Werkgruppe " abends nachts am Wasser" entstand spontan vor Ort, sobald sich überraschende Naturschauspiele wie auch Seebühnenspiele zeigten. Die Ölfarben und kleinen Leniwände wurden schnell vom Malfahrrad auf die Stafflei gestellt, wenn nötig die Stirnlampe aufgesetzt, spontan und
den kurzen Augen-Bilck entsprechend gerafft, bewegt skizzenhaft schnell gearbeitet, das beglückende Erlebnis aus Malerei und bewegter Luft, im raschen Wandel abendlicher Farben.

Hans Dumler, Utting

1922 in Köln geboren, beginnt als 17-jähriger an den Kölner Werkschulen Grafik und Malerei zu studieren. Der Krieg kommt dazwischen; kann er erst 1948 seine Ausbildung fortsetzen, an der
Akademie der Bildenden Künste in München, die er 1953 als Meisterschüler verlässt. Ein Stipendium
des französischen Staates führt ihn für ein Jahr nach Paris. Nach seiner Rückkehr lebt und arbeitet
Hans Dumler weiter in München. Wichtige Gemälde und Zeichnungen, die sich eigenwillig dem Hellas-Klischee widersetzen, entstehen. 1976 kehrt Dumler München den Rücken und zieht auf Gut Memming bei Landsberg am Lech, experimentiert mit Strukturen und Rhythmen der Landschaft zwischen
Ammersee und Lech. Ab 1989 steht dann die Figur/der Mensch im Mittelpunkt seines Schaffens, zuerst eingebunden in expressive, später in frei konstruktivistische Kompositionen.

Für das kleine Format hat Hans Dumler kleine Landschaften gemalt und schließt damit an den Bilder
der 80er Jahren an....

Gerd Eisenblätter, Bernried

1938 geboren in München, lebt und arbeitet in Bernried.
Künstlerische Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Als Kunsterzieher an Gymnasien bis 2002.

"In der Malerei Suche nach einem aus wenigen Farbflächen bestehenden Farbklang". G.E.

Annunciata Foresti, Diessen

1953 geboren bei Bergamo, Italien. Künstlerische Ausbildung bei Pavel Roucka. Zahlreiche Ausstellung. Atelierförderung durch die Bayerische Staatsregierung. TV-Film „Portrait einer Malerin“. Arbeitsbereiche: Malerei und Fotografie. Lebt und arbeitet seit 1980 als freischaffende Malerin in Dießen.

Das Projekt: "Momentaufnahmen" sind 20 x 20 cm große, mit Acryl auf Malplatten gemalte Bilder, Momentaufnahmen aus dem ICE während einer Fahrt von München nach Berlin.

gabriele, Diessen

geboren in Karlsruhe
Ausbildung zur Fotografin, anschließend Studium bei Michael Schmidt und Rivka Rinn.
Zahlreiche Ausstellungen im In -und Ausland  unter Anderem in Brisbane/ Australien, Dresden, München, Berlin Salzburg, Dachau.
Seit 2008 Galerie Arthaus- Diessen.

Erich Grandeit, Hamburg

Erich Grandeit (* 5. Januar 1915 in Magdeburg; † 3. Februar 2001 in Hamburg) war ein deutscher Maler, Illustrator, Graphiker und Bühnenbildner. Er wirkte seit 1933 in Hamburg insbesondere an der Schiller-Oper in Altona. Nach Ende des 2. Weltkrieges beschäftigte er sich bis ins hohe Alter intensiv mit bühnenbildnerischer Arbeit und freier Kunst. Von 1953 - 1962 war er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Grandeit gilt als Vertreter des Realismus und der neuen Sachlichkeit.

Er gehört zu der Generation gegenständlich arbeitender Künstler, die in der von abstrakter Malerei dominierten Nachkriegszeit zunächst wenig Zuspruch für ihre Malerei fanden.

Franz Hartmann, Issing

1980 geboren in Landsberg a. Lech. Der gelernte Steinbildhauer ist seit 2000 als freischaffender
Künstler tätig. Bekannt ist Hartmann vor allem für seine Projekte unter dem
Motto „das Mahnmal vor dem Denkmal.“ Wie beispielsweise „Gewissenruhe“ – ein
Ehrenfriedhof für Bundestagsabgeordnete nach dem Supergau und „Gedenkstättenrohling“
– die Vorsorge für den Kriegsfall. Er arbeitet mit nahezu allen Materialien. Sein weites Betätigungsfeld
reicht von Großinstallationen über Objekte bis hin zu individuellen Grabmal und Denkmal Gestaltungen.
Im kleinen Format präsentiert er unter dem Titel „Erntefrei – das Brachland der Finanzwelt“ seine Gedenkmünze zur Finanzkrise. Welche sich bereits jetzt schon in der Sammlung Numismatik/ Medaillen
und Gedenkmünzen im Deutschen Historischen Museum in Berlin befindet.

Susanne Hauenstein, Andechs

Jahrgang 1958; Studium an der Akademie der Bildenden Künste München. 1987 Diplom bei Prof. Daniel Spoerri.
Lehr- und Wanderjahre als Auftrags-, Dekorations- und Trompe-l’oeil-Malerin. Seit 1999 vorwiegend als Dozentin für Malerei tätig. Privates, großes Unterrichtsatelier in Andechs. Nebenbei Einzelausstellungen, Gemeinschaftsausstellungen.

Im Rahmen des Kleinen Formats zeigt Susanne Hauenstein erstmalig eine Konzept-Arbeit: kleine, digital beschriftete Acrylglastäfelchen. Es sind poetische Worte-Serien wie BERG, BAUM, WIND, die sie hier interessieren. Einerseits als Zusammenklänge kurzer „Landschafts-Worte“, die erst im Wieder-Wegschauen und Nachhallen im Inneren des Betrachters zu lebendigen Bildern werden, andererseits interessieren sie die Buchstaben und Worte als ästhetische Zeichen und Formen an sich.

Die gezeigten Arbeiten sind eine Weiterentwicklung der „Gemalten Worte“ von 2006 (u. a. RAUM OHNE VOLK), diese wiederum knüpfen an die erste Wortmalerei von 1990 an (GLÜCKLICHE HEIMKEHR,  direkt auf die Wand gemalt in der Gemeinschaftsausstellung „Salute“, in der Künstlerwerkstatt Lothringerstraße der LH München).

„Kunst ist, wenn man sich die Spielregeln dafür selber ausdenkt – und einhält.“

Ernst Heckelmann, Dornstetten

1948 geboren in Wartaweil, Studium an der Akademie der Bildenden Künste München.
…Man erinnert sich bei der Betrachtung der Bilder Ernst Heckelmanns an die biographischen Bücher Thomas Wolfes: „Schau heimwärts Engel“, „Es führt kein Weg zurück“ oder „Von Zeit und Strom“, in denen der Erzähler ruhelos die Orte und Länder wechselt. Auch das Lebensgefühl der Beat-Generation, für die Jack Kerouak mit „On the road“ den Schlüsselroman schrieb, ist in dieser Bildwelt mit verarbeitet. Die dort anklingende Verlorenheit und Melancholie ist auch dem künstlerischen Werk von Heckelmann eigen.
Text: Axel und Christa Murken

Micosch Holland, Schondorf

geboren 1968 in Mönchengladbach.
Studium visuelle Kommunikation an der Akademie für bildende Künste Masstricht.

Ich denke meine Arbeiten kennzeichnet ein hybrides Prinzip - living in a paradox.

Carmen Jäckel, Diessen

1964 geb. in Mömlingen                                                                                                   

1988  -  1995 Studium der Malerei an der  Akademie München  bei Prof. Tröger    
                                        
Einem zeichnerischen Rhythmus folgend entstehen organisch-geometrische Linienstrukturen,  aus denen sich Formideen herausbilden.  Auf der Reise durch innere Landschaften wird die Zeichnung zum analytischen Medium intuitiver Empfindung.

Carmen Jäckel lebt seit 2009 in Dießen.

Brigitte Kirchner, Altenstadt

geb. 1955 in Erlangen
Bildhauerin

Für meine Collagen verwende ich Kartonabschnitte aus der Bilderbuchproduktion.
Gern schneide ich die Stücke immer kleiner, um sie dann wieder zu Flächen
zusammenzukleben.Es soll ein flirrender Eindruck entstehen, wie ihn das Auge
beim schnellen Durchfahren der Umgebung wahrnimmt.

Mica Knorr-Borocco, Utting

Geboren in Konstanz.1961 Grafik-Diplom in München. Auftragsarbeiten in der angewandten Kunst.Kursleitungen an Schulen, sowie Malkurse im In- und Ausland. Über 300 Einzelausstellungen.Ankäufe von Banken, Gemeinden, Städten, Bauämter und der Bayer. Staatgemäldesammlung.

Dany Mayland, Utting

1964 in Landshut geboren. Studium der Modegrafik an der Deutschen Meisterschule für Mode in München. Lebt und arbeitet in Holzhausen.

Landschaften.
Unspektakuläre namenlose Orte, die manchmal ruhig atmenden Wesen gleichen, im flüchtig vorbeirauschenden Moment scheinbar geheimnisvolle Traumwelten  offenbaren, überlagert von scherenschnitthaften  Erinnerungen.

Christoph Moeller, Diessen

Grundlage meiner Arbeit ist das Material, in diesem Fall der Ton und die Bedingungen unter denen er Form und Gestalt wird.

Klaus Neizert, Diessen

Jahrgang 1957,  studierte nach einer Töpferlehre einige Jahre an der Münchner Akademie.

Der künstlerische Schwerpunkt liegt im zeichnerischen Versuch, energetische Prozesse und ornamentale  Formationen zu verarbeiten und zu verwandeln. Landschaft kann dabei als imaginärer  Rahmen für innere Bewegungen dienen.  

Neizert lebt seit 2009 in Dießen.    

Bert Praxenthaler, Penzing

Bert Praxenthaler lebt in Epfenhausen (Gemeinde Penzing). Die Ausbildung zum Holzbildhauer
und sein Studium der Kunstgeschichte (M. A.) absolvierte er in München. Seit 1986 ist er freiberuflich
tätig als Bildhauer und als Spezialist für Skulptur in der Denkmalpflege. Arbeiten in Holz, Bronze, Stuck.

Die Serie "Kleine Ansichten" befasst sich mit dem Spannungsverhältnis von besiedelter und unbe-siedelter Landschaft. Die Arbeiten sind in Ton, Keramik und Bronze ausgeführt.

Anemone Rapp, Eching

49 in der Schweiz geboren, Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich und bei Prof. Günther Meck, Mannheim.
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen.

Landschaftsserien als Erlebnis; Landschaft nicht nur als Land- sondern auch als Lebens“schaft“.

Cornelia Rapp, Denklingen

Sonderausstellung im kult.cafe
Geboren 1957 in Berlin
1980-83 Lehre als Holzbildhauerin an der Fachschule für Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen
1984-89 Studium der Bildhauerei bei Prof. Kornbrust, Kunstakademie München
seit 1989 freischaffend tätig
lebt und arbeitet in München und Denklingen(Oberbayern)

Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Cornelia Rapp sind temporäre Installationen, die sich auf historische Räume und Zeiten beziehen, die mit unserer gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation auf vielfältige Weise verbunden sind. Im Mittelpunkt ihrer historischen Recherchen stehen Individuen oder gesellschaftliche Gruppen deren Schicksale durch Erzählungen und Artefakte lebendig werden.
Auf diesem Weg schafft sie durch Dissoziation und Transformation bestehender Räume neue Raumsituationen, die sinnlich erlebt werden können. Überzeugend sind dabei sowohl die wohlüberlegte Auswahl der Räume und die Präzision, mit der die Recherchen durchgeführt werden, als auch die technische und handwerklicheAusführung der Installationen.
Die von Frau Rapp realisierten Projekte zeugen von einer künsterischen Entwicklung, die auf jeweils neue Weise konzeptionelles Denken mit der Konstuktion und Dekonstruktion von Räumen verbindet.
Prof. Dr. Andreas Kühne, Akademie der bildenden Künste, München

Livia Ritthaler, München

Livia Ritthaler, geboren 1988 in Starnberg, aufgewachsen in Diessen.
Kommunikationsdesign an der Meisterschule für Mode in München.
Lebt und studiert in München.

Bernardo Rossi, am Comersee. Italien

Bernardo Rossi, geb. 1928 in Bielefeld als Sohn einet Westfälischen Mutter und eines Vater aus der italienischen Schweiz.
Studium an der Kunstschule Basel und an der Brera Akademie der Bildenen Künste
in Mailand.
Lebte lange teilweise in Diessen / Ammersee, sowie auch in Carate / Lago di Como.
Jetzt ausschließlich in Italien am Lago die Como.
Bilder von ihm befinden sich in Privatbesitz in Deutschland, in Italien und in der Schweiz.

Wolf Schindler, Weilheim

Das Arrangement einer vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft, wie sie uns die Malerei früherer Epochen zeigt, interessiert mich nur am Rande. Die Natur mit ihrem Zauber, dem Einfallsreichtum, der Vielfalt an Farben und Formen hat mich schon immer begeistert. Es gibt sie noch, diese unmittelbaren Erlebnisse zwischen Ordnung und Chaos, der Faszination, die von der Weite des Meeres und des Himmels wie von der Stille des Waldes ausgehen kann. Es liegt an uns, etwas davon sichtbar zu machen und zu bewahren. Ich schaffe auf der Leinwand in der Sprache meiner Malerei eine eigene Wirklichkeit, die das Erleben von Lanschaft und Natur reflektiert.

Egon Stöckle, Hohenfurch

Egon Stöckle, 1936 in Kaufbeuren geboren, hat sich nach einem Studium
der Philosophie und Theologie der Kunst zugewandt. An der Akademie der
Bildenden Künste in München war er Meisterschüler in der Bildhauerklasse
von Heinrich Kirchner.
Seine Arbeiten wollen Denkanstösse sein.

Christian Tobin, Diessen

Tobin machte von 1975 - 78 eine Bildhauerlehre, anschließend studierte er an der Kunstakademie München Bildhauerei bei Prof. Kornbrust. Meisterschüler.Seit 1981 Teilnahme an internationalen Bildhauersymposien.
Seit 1981 arbeitet der Künstler im Wesentlichen an zwei Themenkreise:
Stein - Wasser - Bewegung : Kinetische Steinskulpturen
Zeit - Licht - Schatten: Zeitskulpturen

Bernd Zimmer, Polling

Bernd Zimmer wurde 1948 in Planegg bei München geboren. Nach einer Lehre als Verlagsbuchhändler und Tätigkeit als Herstellungsassistent und Grafiker in verschiedenen Verlagen studiert er in den 70er Jahren Philosophie und Religionswissenschaften an der FU Berlin. 1975 unterbrach er sein Studium für einen lange Aufenthalte in Mexiko und im Süden der Vereinigten Staate, nach seiner Rückkehr als Autodidakt mit der Malerei.

1977 gründet Zimmer gemeinsam mit Fetting, Middendorf und Salomé die "Galerie am Moritzplatz", eine Künstler-Selbsthilfe-Galerie, in der er im November desselben Jahres in seiner ersten Ausstellung das Bild "FLUT", im Riesenformat 3 x10 m, zeigte.

Immer wieder greift Zimmer das Thema Landschaft auf, verarbeitet die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen in groß angelegten Serien. Nach Beendigung seines Studiums erhält er ein Stipendium der
Karl-Schmidt-Rottluff-Stiftung, das ihm erstmals eine Existenz als freier Künstler ermöglicht. 1980 stellt Zimmer gemeinsam mit Fetting, Middendorf und Salomé unter dem Titel "Heftige Malerei" im Berliner
Haus am Waldsee aus; der Ausstellung folgen weitere auch internationale Gruppen- und Einzelausstellungen. 1982 erhält er ein Stipendium der Villa Massimo in Rom. Nach seiner Rückkehr 1984 läßt sich Zimmer in Polling in Oberbayern nieder.

Neben einem Atelier im dortigen ehemaligen Klostergut bezieht der Künstler in den folgenden Jahren
ein Atelier in Monteventano ( Emila), wie auch ein Atelier in Oberhausen.

Gespräche mit Bernd Zimmer (Taschenbuch) von Walter Grasskamp, Kritiker und Professor für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste in München

Beim kleinen format zeigt Bernd Zimmer ausgewählte mehrfarbige Holzschnitte.

 

 

   

AKTUELL

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